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    Wirtschaft aktuell

    Goldpreis pendelt sich um 1 100 US-Dollar ein Der Goldpreis pendelt sich aktuell um 1 100 US-Dollar je Feinunze ein. Händlern zufolge kommen auch bei den Edelmetallen derzeit wichtige Impulse vom Währungsmarkt. So ist die Marke von 1,35 Dollar für den Euro derzeit entscheidend.

    Goldpreis pendelt sich um 1 100 US-Dollar ein

    Der Goldpreis pendelt sich aktuell um 1 100 US-Dollar je Feinunze ein. Händlern zufolge kommen auch bei den Edelmetallen derzeit wichtige Impulse vom Währungsmarkt. So ist die Marke von 1,35 Dollar für den Euro derzeit entscheidend. Wenn der Euro sich darunter festsetzen sollte, könnte auch der Goldpreis fallen. Gold wird gern als Absicherung gegen einen schwachen Dollar gekauft.

    DAX weiter bei 6 000 Zählern

    In den vergangenen Tagen konnte der Deutsche Aktienindex an die positive Entwicklung der Vorwoche anknüpfen. Er notierte zeitweise über 6 000 Punkte und konnte sich daher wieder an das Jahreshoch von 6 094 Punkten annähern, das er am 11. Januar erreicht hatte. Die New Yorker Aktienbörsen konnten teilweise ebenfalls zulegen. Vor allem der Gesundheitssektor legte nach der Verabschiedung der Gesundheitsreform im US-Repräsentantenhaus deutlich zu. Der Beschluss setzte der monatelangen Unsicherheit der Anleger über den Ausgang der Debatte vorerst einen Schlusspunkt. Der Dow Jones Index notierte zeitweilig über 10 800 Zählern.

    Defizitsündern droht eine Abwärtsspirale

    Die hoch verschuldeten Länder der Euro-Zone stehen vor einer gefährlichen Gratwanderung. Sparen sie zu sehr, drohen sie in die Rezession zurückzufallen. Sparen sie zu wenig, dann wird schon bald klar werden, dass sie ihre Versprechen zum Defizitabbau nicht einhalten können. Ökonomen warnen jedenfalls, dass die aktuellen Wachstumsprognosen vieler Regierungen zu optimistisch sind. Im schlimmsten Falle drohe den Defizitsündern eine Abwärtsspirale, in der sich steigende Defizite und sinkende Wachstumsraten gegenseitig verstärken. Volkswirte betonten, dass die Weltwirtschaft schon sehr stark wachsen müsste, damit die aktuellen Wachstumsprognosen der Euro-Länder eintreten würden. Der Konsolidierungsbedarf für die Staatsfinanzen dürfte damit noch höher ausfallen als bisher angenommen. Auch die Europäische Kommission sprach bei ihren Stellungnahmen zu den jüngsten Stabilitätsberichten ähnliche Warnungen aus. Einmal mehr sehen Ökonomen die größten Probleme in Griechenland.