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    Wirtschaft aktuell

    Amerika vergibt mehr Schuldtitel als je zuvor Das amerikanische Finanzministerium wird in dieser Woche Staatsanleihen in Rekordhöhe emittiert haben. Bei Auktionen von Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten ist ein Emissionsvolumen von insgesamt 126 Milliarden Dollar vorgesehen.

    Amerika vergibt mehr Schuldtitel als je zuvor

    Das amerikanische Finanzministerium wird in dieser Woche Staatsanleihen in Rekordhöhe emittiert haben. Bei Auktionen von Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten ist ein Emissionsvolumen von insgesamt 126 Milliarden Dollar vorgesehen. Den Auftakt machten am Montag inflationsgeschützte Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Die US-Regierung, die eine Rekordverschuldung von 1,6 Billionen Dollar für das Ende September zu Ende gehende Haushaltsjahr avisiert hatte, will mit den inflationsgeschützten Papieren neue Investoren erreichen. Die steigende Verschuldung macht es für die USA schwieriger, Gläubiger zu finden. Grund für das wachsende Haushaltsdefizit sind die teuren Rettungsaktionen für die Finanzbranche und Konjunkturprogramme.

    Konsumentenangst drückt Aktienkurse

    Der starke Rückgang des Konsumentenvertrauens in den Vereinigten Staaten von Amerika hat die Aktienmärkte erneut belastet. Der Deutsche Aktienindex fiel in Folge zeitweise wieder auf rund 5 600 Punkte zurück. Der Dow Jones Index der Standardwerte notierte daraufhin zwischenzeitlich um die 10 292 Punkte. Nach Angaben des Forschungsinstituts Conference Board sank der Index des Konsumentenvertrauens im Februar deutlich von 56,5 auf 46 Punkte, den tiefsten Stand seit zehn Monaten. Analysten hatten nur mit einem Rückgang auf 55 Punkte gerechnet. Die aktuelle Lage wurde so schlecht eingeschätzt wie seit 27 Jahren nicht mehr. Der Indikator weist damit zunächst auf eine weiter schwache Konsumentwicklung hin.

    Goldpreise in Euro auf Rekordhoch

    Der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) ist im Februar auf den höchsten Stand aller Zeiten geklettert. Zeitweise mussten Händler über 820 Euro für eine Feinunze bezahlen. Sein bisheriges Hoch hatte der Goldpreis Anfang Dezember 2009 mit rund 814 Euro pro Feinunze erreicht. Vor allem der gegenüber dem US-Dollar schwächer gewordene Euro hatte zuletzt den Goldpreis angetrieben. Aus charttechnischer Sicht spricht einiges dafür, dass der Aufwärtstrend des Goldes auch weiterhin intakt ist. In US-Dollar betrachtet notiert der Goldpreis derzeit bei rund 1 100 Dollar je Feinunze