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    Politologe: Wirtschaftskrise gefährdet inneren Frieden

    Frankfurt (DT/KNA) Die Industriestaaten unterschätzen nach Auffassung des Duisburger Friedensforschers Jochen Hippler die Gefahren der gegenwärtigen Krise für den inneren Frieden und den sozialen Zusammenhalt. Sie sprächen derzeit „fast ausschließlich über die Rettung von Banken oder Autoherstellern“ und ließen dabei „das Gewaltpotenzial, das in verschärften sozialen Situationen steckt, fast unberücksichtigt“, kritisierte Hippler im Interview der Frankfurter Rundschau. Der Politologe rechnet damit, dass Konflikte ausbrechen könnten: „Es wäre ein Wunder, wenn sich in einigen Ländern soziale Ungleichheiten nicht verschärfen und es dort nicht zu gewaltsamen Konflikten kommen würde.“

    Frankfurt (DT/KNA) Die Industriestaaten unterschätzen nach Auffassung des Duisburger Friedensforschers Jochen Hippler die Gefahren der gegenwärtigen Krise für den inneren Frieden und den sozialen Zusammenhalt. Sie sprächen derzeit „fast ausschließlich über die Rettung von Banken oder Autoherstellern“ und ließen dabei „das Gewaltpotenzial, das in verschärften sozialen Situationen steckt, fast unberücksichtigt“, kritisierte Hippler im Interview der Frankfurter Rundschau. Der Politologe rechnet damit, dass Konflikte ausbrechen könnten: „Es wäre ein Wunder, wenn sich in einigen Ländern soziale Ungleichheiten nicht verschärfen und es dort nicht zu gewaltsamen Konflikten kommen würde.“