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    BayernLB nicht durch Sozialabbau sanieren

    Nürnberg (DT/KNA) Die bayerischen Wohlfahrtsverbände haben die Staatsregierung davor gewarnt, die Bayerische Landesbank über Kürzungen des Sozialetats zu sanieren. Es sei anerkennenswert, wenn politische Verantwortung übernommen werde, sagte Ludwig Markert, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft, am Mittwoch zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Seehofer. Die Folgen der Rettungsaktion dürften aber nicht den Schwachen aufgebürdet werden. Angesichts der Finanzkrise rechne die freie Wohlfahrtspflege in Zukunft ohnehin mit einer wachsenden Zahl von Bedürftigen. Markert verwies darauf, dass es schon derzeit schwierig sei, außerschulische Angebote für Kinder aus sozial schwachen Familien, Hilfe für ältere Menschen oder die Integration von Behinderten zu finanzieren. Wenn die Sozial-Etats gekürzt würden, bedrohe dies viele Angebote der freien Wohlfahrtspflege.

    Nürnberg (DT/KNA) Die bayerischen Wohlfahrtsverbände haben die Staatsregierung davor gewarnt, die Bayerische Landesbank über Kürzungen des Sozialetats zu sanieren. Es sei anerkennenswert, wenn politische Verantwortung übernommen werde, sagte Ludwig Markert, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft, am Mittwoch zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Seehofer. Die Folgen der Rettungsaktion dürften aber nicht den Schwachen aufgebürdet werden. Angesichts der Finanzkrise rechne die freie Wohlfahrtspflege in Zukunft ohnehin mit einer wachsenden Zahl von Bedürftigen. Markert verwies darauf, dass es schon derzeit schwierig sei, außerschulische Angebote für Kinder aus sozial schwachen Familien, Hilfe für ältere Menschen oder die Integration von Behinderten zu finanzieren. Wenn die Sozial-Etats gekürzt würden, bedrohe dies viele Angebote der freien Wohlfahrtspflege.