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    pressestimmen

    Er war ein Habanero unter Habaneros. Unter Tränen sagte er zu mir, als er bereits im Ruhestand war: „Man muss Havanna lieben, auch wenn man für es leidet.“ Je mehr ich über ihn nachdenke, desto mehr Erinnerungen kommen hoch… Ich möchte mit etwas schließen, das auch die von ihm geweihten Priester bestätigen können. Etwa sechs Monate oder ein Jahr bevor der Bischof jemanden zum Priester weiht, muss er zum Diakon geweiht werden. Im Weiheritus gibt es einen Moment, in dem der Bischof und der neue Amtsträger einander im Stehen umarmen. Kardinal Jaime hatte die Angewohnheit, bei jeder Diakonweihe zu sagen: „Hasta el sacerdocio!“ (Bis zur Priesterweihe!) Und wenn die Priesterweihe kam, sagte er bei der Umarmung: „Hasta siempre!“ („Bis in alle Ewigkeit!“).

    Er war ein Habanero unter Habaneros. Unter Tränen sagte er zu mir, als er bereits im Ruhestand war: „Man muss Havanna lieben, auch wenn man für es leidet.“ Je mehr ich über ihn nachdenke, desto mehr Erinnerungen kommen hoch… Ich möchte mit etwas schließen, das auch die von ihm geweihten Priester bestätigen können. Etwa sechs Monate oder ein Jahr bevor der Bischof jemanden zum Priester weiht, muss er zum Diakon geweiht werden. Im Weiheritus gibt es einen Moment, in dem der Bischof und der neue Amtsträger einander im Stehen umarmen. Kardinal Jaime hatte die Angewohnheit, bei jeder Diakonweihe zu sagen: „Hasta el sacerdocio!“ (Bis zur Priesterweihe!) Und wenn die Priesterweihe kam, sagte er bei der Umarmung: „Hasta siempre!“ („Bis in alle Ewigkeit!“).

    Sowohl die wahrscheinlichste Möglichkeit (Trumps Wiederwahl), als auch die unwahrscheinlichste (der Sieg eines radikalen Demokraten) wären sehr schlechte Nachrichten für Europa. Trump würde seine Destabilisierung der Institutionen, die Säulen des von den Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg gewollten multilateralen Systems sind, vollenden. Der NATO würde endgültig das Rückgrat gebrochen. Die Europäer würden schutzlos dastehen. Auch die Europäische Union würde harte Schläge erleiden: Um den „Feind“ (im wirtschaftlichen Sinne), also Deutschland, zu treffen, würde die amerikanische Regierung (mit Unterstützung des neuen britischen Premiers Johnson) alles tun, um die Europäer gegeneinander aufzubringen. Am Ende einer zweiten Amtszeit von Trump hätte der Begriff „Westen“ höchstwahrscheinlich keine politische Bedeutung mehr. Aber auch der Sieg eines radikalen Demokraten würde den Europäern nichts Gutes verheißen, denn die radikale amerikanische Linke tendiert ebenso zum Isolationismus und steht dem Multilateralismus genauso ablehnend gegenüber wie Trump. Eine Bestätigung von Trump im Amt oder der Sieg eines radikalen Demokraten wäre eine sehr gute Nachricht für die Befürworter von Souveränitätsbestrebungen in Europa. Denn der zunehmende Zerfall der interatlantischen Beziehungen und Spaltungen innerhalb von Europa sind notwendige Voraussetzungen für die Stärkung der Glaubwürdigkeit und von Souveränitätsbestrebungen auf dem Alten Kontinent. Anders wäre es im Fall eines Sieges für Biden oder eines anderen gemäßigten Politikers. Europa (einschließlich Deutschland) würde in Washington wieder als privilegierter Verbündeter, als unverzichtbarer Partner betrachtet.

    Dann wäre es wieder legitim zu denken, dass der „Westen“ nicht nur altes Gerümpel, eine politische Kategorie der Vergangenheit ist.

    Jeder hat das Recht, eigene Entscheidungen zu treffen – es sei denn, diese Entscheidung wird zum Nachteil eines anderen getroffen. Wenn ich die Abtreibung nicht befürworte, heißt es, dass ich gegen die Entscheidungsfreiheit bin, aber das bin ich nicht. Die Idee vom Recht der Frau, über ihren eigenen Körper zu entscheiden, erschwert auch einen offenen Dialog über die Abtreibung. Natürlich glaube ich, dass eine Frau das Recht hat zu entscheiden, was mit ihrem Körper passiert, aber nicht dann, wenn dies zur Tötung des Körpers des ungeborenen Kindes führt, das sie in sich trägt.

    Aufgrund dieser Rhetorik gelte ich, wenn ich gegen Abtreibung bin, als Antifeministin, die gegen Entscheidungsfreiheit und Frauenrechte ist, auch wenn dies nicht meinem Denken entspricht. Ich meine nur nicht, dass Abtreibung als Lösung für ein Problem betrachtet werden darf.

    Es geht nicht darum, Menschen zu verurteilen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, sondern darum, einem Kind, das keinen Rechtsstatus genießt, eine Stimme zu geben.

    Die Entscheidung des Vatikans, Einweg-Plastikgegenstände zu verbieten, wird keine Mülldeponien leeren oder die Ozeane retten, aber sie sendet eine Botschaft, die die Welt hören muss. [...] Der Heilige Stuhl ist im Begriff, das umzusetzen, was Papst Franziskus 2015 in Laudato si', seiner wegweisenden Enzyklika über die Umwelt, gepredigt hat, in der er die Menschheit dringend aufgefordert hat, unser gemeinsames Haus zu retten. Bei der Reduzierung des Plastikmülls des Vatikans geht es [...] darum, mit gutem Beispiel voranzugehen.

    !Hasta siempre!

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