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    Yad Vashem: Israel ehrt erstmals Araber

    Jerusalem (DT/KNA) Israel ehrt erstmals einen Araber als „Gerechten unter den Völkern“. Wie die Tageszeitung „Haaretz“ am Sonntagabend berichtete, hatte der in Berlin lebende ägyptischstämmige Arzt Mohammed Helmy während des zweiten Weltkriegs mehrere Juden versteckt. Die Familie Helmys hatte die bereits 2013 ausgesprochene posthume Ehrung zunächst abgelehnt, weil es sich um eine israelische Ehrung handele. Die von der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem vergebene Ehrung als „Gerechter unter den Völkern“ ist die höchste Auszeichnung des Landes für Nicht-Juden. Die Auszeichnung soll am Donnerstag in Berlin von Israels Botschafter in Deutschland an einen Großneffen Helmys überreicht werden.

    Jerusalem (DT/KNA) Israel ehrt erstmals einen Araber als „Gerechten unter den Völkern“. Wie die Tageszeitung „Haaretz“ am Sonntagabend berichtete, hatte der in Berlin lebende ägyptischstämmige Arzt Mohammed Helmy während des zweiten Weltkriegs mehrere Juden versteckt. Die Familie Helmys hatte die bereits 2013 ausgesprochene posthume Ehrung zunächst abgelehnt, weil es sich um eine israelische Ehrung handele. Die von der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem vergebene Ehrung als „Gerechter unter den Völkern“ ist die höchste Auszeichnung des Landes für Nicht-Juden. Die Auszeichnung soll am Donnerstag in Berlin von Israels Botschafter in Deutschland an einen Großneffen Helmys überreicht werden.