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    Weiteres Bombenmaterial in Bangkok gefunden

    Bangkok (DT/dpa) Bei den Ermittlungen zu dem Bombenanschlag in Bangkok hat die Polizei nach der Festnahme eines Tatverdächtigen weiteres Bombenmaterial sichergestellt. Zünder und anderes Material sowie ein ferngesteuertes Auto, mit dem eine Bombe hätte transportiert werden können, seien in einer Wohnung nicht weit von dem Ort gefunden worden, wo am Samstag ein Mann festgenommen worden war. In seiner Wohnung am Stadtrand von Bangkok waren Material zum Bau einer Bombe sowie zahlreiche Pässe beschlagnahmt worden. Die Polizei schrieb eine Thailänderin und einen Thailänder zur Fahndung aus, die die Wohnung gemietet hatten. Bei dem schwersten Bombenanschlag in der Geschichte Bangkoks waren am 17. August am Erawan-Schrein im belebten Einkaufsviertel 20 Menschen umgekommen, 14 davon Ausländer. Mehr als 120 wurden verletzt. Die Nationalität des Festgenommenen war weiter unklar. Er trug einen türkischen Pass bei sich, der aber offensichtlich gefälscht war. „Die Identität ist noch nicht festgestellt“, sagte eine Sprecherin der türkischen Botschaft. Ob Diplomaten den Mann besucht haben, wollte sie nicht sagen. Er ist auf einem Militärstützpunkt in Haft. Polizeichef Somyot Phumpanmuang kündigte unterdessen an, dass die drei Millionen Baht (75 000 Euro) Belohnung für die Aufklärung der Tat an die Polizei gehe. Ihre Ermittlungen seien ausschlaggebend gewesen. Er präsentierte das Bargeld vor der Presse in einer Plastiktüte. Mehr als 100 Beamte hatten nach einem Tipp der Vermieterin am Samstag die Wohnung des Mannes gestürmt. Er soll sie nach Medienberichten schon vor Monaten angemietet, selbst aber erst seit Juli dort gewohnt haben. Der Fund der Pässe könnte darauf hindeuten, dass der Mann einem Menschenschmuggelring angehörte, so ein Polizeisprecher. Am Samstag hieß es noch, die Vermieterin des Mannes hätte der Polizei den entscheidenden Tipp gegeben.

    Bangkok (DT/dpa) Bei den Ermittlungen zu dem Bombenanschlag in Bangkok hat die Polizei nach der Festnahme eines Tatverdächtigen weiteres Bombenmaterial sichergestellt. Zünder und anderes Material sowie ein ferngesteuertes Auto, mit dem eine Bombe hätte transportiert werden können, seien in einer Wohnung nicht weit von dem Ort gefunden worden, wo am Samstag ein Mann festgenommen worden war. In seiner Wohnung am Stadtrand von Bangkok waren Material zum Bau einer Bombe sowie zahlreiche Pässe beschlagnahmt worden. Die Polizei schrieb eine Thailänderin und einen Thailänder zur Fahndung aus, die die Wohnung gemietet hatten. Bei dem schwersten Bombenanschlag in der Geschichte Bangkoks waren am 17. August am Erawan-Schrein im belebten Einkaufsviertel 20 Menschen umgekommen, 14 davon Ausländer. Mehr als 120 wurden verletzt. Die Nationalität des Festgenommenen war weiter unklar. Er trug einen türkischen Pass bei sich, der aber offensichtlich gefälscht war. „Die Identität ist noch nicht festgestellt“, sagte eine Sprecherin der türkischen Botschaft. Ob Diplomaten den Mann besucht haben, wollte sie nicht sagen. Er ist auf einem Militärstützpunkt in Haft. Polizeichef Somyot Phumpanmuang kündigte unterdessen an, dass die drei Millionen Baht (75 000 Euro) Belohnung für die Aufklärung der Tat an die Polizei gehe. Ihre Ermittlungen seien ausschlaggebend gewesen. Er präsentierte das Bargeld vor der Presse in einer Plastiktüte. Mehr als 100 Beamte hatten nach einem Tipp der Vermieterin am Samstag die Wohnung des Mannes gestürmt. Er soll sie nach Medienberichten schon vor Monaten angemietet, selbst aber erst seit Juli dort gewohnt haben. Der Fund der Pässe könnte darauf hindeuten, dass der Mann einem Menschenschmuggelring angehörte, so ein Polizeisprecher. Am Samstag hieß es noch, die Vermieterin des Mannes hätte der Polizei den entscheidenden Tipp gegeben.