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    Was andere Zeitungen schreiben: Benedikt XVI. und die Medien: Polaritäten wahren in der Euro-Politik: Israel an den Verhandlungstisch bringen: Freude und Verantwortung in Südafrika

    Im vergangenen April auf Malta überraschte Benedikt XVI. die Medien inmitten einer Kampagne gegen seine Person. Im Mai in Portugal öffnete er eine neue Phase seines Pontifikats, als einige westliche Medien den Rückzug begannen, da sie merkten, was der Papst tat und sagte. Auf Zypern hat Benedikt XVI. die Medien überzeugt, dass sie immer nach Fehlern suchen werden. Der nächste Schritt auf diesem Weg wird seine Reise nach Großbritannien im September sein.

    Im vergangenen April auf Malta überraschte Benedikt XVI. die Medien inmitten einer Kampagne gegen seine Person. Im Mai in Portugal öffnete er eine neue Phase seines Pontifikats, als einige westliche Medien den Rückzug begannen, da sie merkten, was der Papst tat und sagte. Auf Zypern hat Benedikt XVI. die Medien überzeugt, dass sie immer nach Fehlern suchen werden. Der nächste Schritt auf diesem Weg wird seine Reise nach Großbritannien im September sein.

    In den letzten Monaten gab es lebhafte Diskussionen zwischen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy über die notwendigen Maßnahmen in der Euro-Zone, begonnen bei Griechenland. Die eine plädierte für Strenge, der andere für rückhaltlose Unterstützung. Es bedarf einer solchen Gegenüberstellung der Polaritäten: Auf der einen Seite steht die Sorge um Stabilität und Vermeidung eines Bankrotts, auf der anderen der Pragmatismus in den Wechselfällen des Lebens. Wichtig ist, einen guten Ausgleich zwischen beiden zu finden.

    Um Hamas zu isolieren, muss gezeigt werden, dass es einen besseren Weg für die Palästinenser gibt, um ihre Lage zu verbessern: Verhandlungen im Hinblick auf eine Zwei-Staaten-Lösung. Aber Israel muss zu solchen Gesprächen bereit sein. Unter Netanjahus konservativer Regierung war dies bisher nicht der Fall. Von außen hilft nur Druck durch die Amerikaner, aber er muss viel stärker ausgeübt werden, um Wirkung zu zeigen. Obwohl die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton immer wieder gesagt hat, dass die Gaza-Blockade beendet werden muss, hat sie bisher nicht angeboten, den nächsten Schiffen, die sie zu brechen versuchen, Sicherheitsgeleit durch die US-Marine zu geben.

    Nach dem 11. Juli wird es in Südafrika mehrere Stadien geben, die in Zukunft wohl kaum gebraucht werden. Die Nation hat ein Recht zu wissen, wie sie genutzt werden und wer für ihre Unterhaltung bezahlt. Verträge mit externen Stadionbetreibern, die den Gemeinden keinen Nutzen bringen, müssen aufgehoben werden. Diese Überlegungen sollten jedoch bis zum Tag nach der Ehrung der Weltmeister 2010 im Fußballstadion von Johannesburg vertagt werden. Bis dahin müssen sich die Südafrikaner bemühen, diese Weltmeisterschaft zu einem großen Erfolg zu machen, und zwar mit Freude. Lasst die Spiele beginnen.