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    Vitamin Weltkirche

    Weltjugendtage sind nicht zuletzt an ihren Langzeitfolgen zu messen. Wieviel Schwung übertragen die Jugendlichen in ihre Pfarrgemeinden? Welche Impulse der Großereignisse nehmen sie dauerhaft in ihre persönliche Glaubenspraxis auf? Ausbildung und Beruf verlangen jungen Leuten heute mehr Flexibilität ab als der Elterngeneration. Die klassische Bindung an eine Pfarrgemeinde können vor allem Studenten und junge Akademiker über Jahre hinweg nur mit Einschränkungen durchhalten. Wer nach Vorlesungsschluss jobben geht und nicht vor 20 Uhr abends nach Hause kommt, muss auf traditionelle Pfarrgemeindetreffs und Werktagsmessen oft verzichten – und das bleibt vielfach auch nach der Familiengründung so. Vor allem junge Eltern sind heute auf maßgeschneiderte Angebote angewiesen: Meist werden Kinder werden aus nachvollziehbaren Gründen rund um die Uhr beaufsichtigt. Viele Eltern kennen den Luxus früherer Generationen nicht mehr, den Nachwuchs unbeschwert mit Gleichaltrigen draußen spielen zu lassen bis es dunkel wird.

    Weltjugendtage sind nicht zuletzt an ihren Langzeitfolgen zu messen. Wieviel Schwung übertragen die Jugendlichen in ihre Pfarrgemeinden? Welche Impulse der Großereignisse nehmen sie dauerhaft in ihre persönliche Glaubenspraxis auf? Ausbildung und Beruf verlangen jungen Leuten heute mehr Flexibilität ab als der Elterngeneration. Die klassische Bindung an eine Pfarrgemeinde können vor allem Studenten und junge Akademiker über Jahre hinweg nur mit Einschränkungen durchhalten. Wer nach Vorlesungsschluss jobben geht und nicht vor 20 Uhr abends nach Hause kommt, muss auf traditionelle Pfarrgemeindetreffs und Werktagsmessen oft verzichten – und das bleibt vielfach auch nach der Familiengründung so. Vor allem junge Eltern sind heute auf maßgeschneiderte Angebote angewiesen: Meist werden Kinder werden aus nachvollziehbaren Gründen rund um die Uhr beaufsichtigt. Viele Eltern kennen den Luxus früherer Generationen nicht mehr, den Nachwuchs unbeschwert mit Gleichaltrigen draußen spielen zu lassen bis es dunkel wird.

    Die geistlichen Bewegungen haben die Zeichen der Zeit erkannt und Elternangebote mit Kinderbetreuung organisiert. Und auch die Weltjugendtagsgeneration ist kreativ. Die „Jugend 2000“ im Erzbistum Köln (Seite 5) ist ein positives Beispiel dafür, wie Anstöße des Weltjugendtags geistlich weiterführen, wenn die Jungen nur mit den eigenen Pfunden wuchern. Keine Generation vernetzt sich müheloser als die „digital natives“: Mit den neuen Medien aufgewachsen, kommunizieren sie rund um die Uhr über Pfarrei- und Ländergrenzen hinweg. Und sie haben erkannt: Eucharistische Anbetung, Volksfrömmigkeit und die Beschäftigung mit Texten der Kirchenlehrer sind keine Geldfrage. Doch setzen sie die die regenerierende Wirkung des Vitamins Weltkirche frei. reg