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    UNO: Humanitäre Hilfe für Jemen

    Bonn (DT/KNA) Die UNO-Flüchtlingshilfe hat auf die dramatische Lage der Menschen im Jemen hingewiesen. „Der Jemen braucht dringend eine rasche politische Lösung. Bis diese erreicht ist, benötigt das Land verstärkt humanitäre Hilfe“, fordert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe. Drei Millionen Menschen seien geflüchtet, und rund elf Millionen Jemeniten befinden sich den Angaben zufolge in akuter Lebensgefahr. Die Lebensgrundlage der Menschen ist demnach durch anhaltende Gewalt, den Ausbruch der Cholera und eine Hungersnot zerstört worden. Die Folge seien Fluchtbewegungen ohne Aussicht auf Rückkehr. „89 Prozent der bereits Vertriebenen leben schon mehr als ein Jahr von ihren Heimatorten entfernt“, hieß es. Aufgrund der schlechten Lage haben die Vereinten Nationen nun einen Hilfsplan mit rund drei Milliarden Dollar beschlossen, um rund 13 Millionen Menschen zu versorgen. „Bislang sind nur weniger als die Hälfte der notwendigen Gelder für die lebensrettende Hilfe eingetroffen“, sagte Ruhenstroth-Bauer. Im Jemen liefern sich schiitische Huthi-Rebellen und die sunnitisch geprägte Zentralregierung einen Machtkampf.

    Bonn (DT/KNA) Die UNO-Flüchtlingshilfe hat auf die dramatische Lage der Menschen im Jemen hingewiesen. „Der Jemen braucht dringend eine rasche politische Lösung. Bis diese erreicht ist, benötigt das Land verstärkt humanitäre Hilfe“, fordert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe. Drei Millionen Menschen seien geflüchtet, und rund elf Millionen Jemeniten befinden sich den Angaben zufolge in akuter Lebensgefahr. Die Lebensgrundlage der Menschen ist demnach durch anhaltende Gewalt, den Ausbruch der Cholera und eine Hungersnot zerstört worden. Die Folge seien Fluchtbewegungen ohne Aussicht auf Rückkehr. „89 Prozent der bereits Vertriebenen leben schon mehr als ein Jahr von ihren Heimatorten entfernt“, hieß es. Aufgrund der schlechten Lage haben die Vereinten Nationen nun einen Hilfsplan mit rund drei Milliarden Dollar beschlossen, um rund 13 Millionen Menschen zu versorgen. „Bislang sind nur weniger als die Hälfte der notwendigen Gelder für die lebensrettende Hilfe eingetroffen“, sagte Ruhenstroth-Bauer. Im Jemen liefern sich schiitische Huthi-Rebellen und die sunnitisch geprägte Zentralregierung einen Machtkampf.

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