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    Tschechien: Parteien verschieben Abstimmung

    Prag (DT/dpa) Vor der Abstimmung über die Selbstauflösung des Abgeordnetenhauses in Tschechien haben einige Parteien offenbar kalte Füße bekommen. Die Sondersitzung soll zwar wie geplant nächsten Freitag (16. August) beginnen, dann aber unterbrochen werden. Abgestimmt wird demnach erst am Dienstag darauf (20. August). Auf diesen Ablauf einigten sich die konservative Partei TOP09 und die Sozialdemokraten am Freitag. TOP09-Fraktionschef Petr Gazdik schätzt, dass Sozialdemokraten, Kommunisten und TOP09 gemeinsam auf 122 Stimmen kommen. Das wären nur zwei Stimmen mehr als die erforderliche Verfassungsmehrheit. Die konservativen Parteien hatten dem von Präsident Milos Zeman ernannten Interimsregierungschef Jiri Rusnok am Mittwoch das Vertrauen entzogen.

    Prag (DT/dpa) Vor der Abstimmung über die Selbstauflösung des Abgeordnetenhauses in Tschechien haben einige Parteien offenbar kalte Füße bekommen. Die Sondersitzung soll zwar wie geplant nächsten Freitag (16. August) beginnen, dann aber unterbrochen werden. Abgestimmt wird demnach erst am Dienstag darauf (20. August). Auf diesen Ablauf einigten sich die konservative Partei TOP09 und die Sozialdemokraten am Freitag. TOP09-Fraktionschef Petr Gazdik schätzt, dass Sozialdemokraten, Kommunisten und TOP09 gemeinsam auf 122 Stimmen kommen. Das wären nur zwei Stimmen mehr als die erforderliche Verfassungsmehrheit. Die konservativen Parteien hatten dem von Präsident Milos Zeman ernannten Interimsregierungschef Jiri Rusnok am Mittwoch das Vertrauen entzogen.

    dpa