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    Südafrika hofft auf die verändernde Kraft des Sports

    Es war ein 2. Februar, an dem 1990 in Südafrika die Rassenschranken aufgehoben wurden, und es geschah sieben Jahre später, als dort an einem 3. Februar eine freiheitliche und demokratische Verfassung in Kraft trat. Südafrikas Aufbruch in eine Demokratie ist noch gar nicht so lange her. Korrespondierend zu den Selbstbefreiungen der Völker in Osteuropa vom Kommunismus erklärte der damalige Präsident Frederik Willem de Klerk am 2. Februar 1990 bei der Eröffnung des Parlaments das Ende der Apartheidpolitik und kündigte außerdem an: „Ich möchte hier klar sagen, dass die Regierung den festen Entschluss gefasst hat, Nelson Mandela ohne Bedingungen freizulassen.“ Insgesamt 27 Jahre hatte Nelson Mandela im Kampf gegen die Rassentrennung und Unterdrückung der Schwarzen in Südafrika im Gefängnis verbracht. Fast zwanzig Jahre auf der gefürchteten Sträflingsinsel Robben Island, auf der er 1963 mit den Worten „Dies ist die Insel. Hier werdet ihr sterben!“ empfangen wurde. Heute klingt die Begrüßung ganz anders: „Bitte gehen Sie direkt zu den Bussen, Ihre Führung beginnt in zehn Minuten“, tönt es aus großen Lautsprechern, wenn die Touristen mit dem Schiff eintreffen.

    Es war ein 2. Februar, an dem 1990 in Südafrika die Rassenschranken aufgehoben wurden, und es geschah sieben Jahre später, als dort an einem 3. Februar eine freiheitliche und demokratische Verfassung in Kraft trat. Südafrikas Aufbruch in eine Demokratie ist noch gar nicht so lange her. Korrespondierend zu den Selbstbefreiungen der Völker in Osteuropa vom Kommunismus erklärte der damalige Präsident Frederik Willem de Klerk am 2. Februar 1990 bei der Eröffnung des Parlaments das Ende der Apartheidpolitik und kündigte außerdem an: „Ich möchte hier klar sagen, dass die Regierung den festen Entschluss gefasst hat, Nelson Mandela ohne Bedingungen freizulassen.“ Insgesamt 27 Jahre hatte Nelson Mandela im Kampf gegen die Rassentrennung und Unterdrückung der Schwarzen in Südafrika im Gefängnis verbracht. Fast zwanzig Jahre auf der gefürchteten Sträflingsinsel Robben Island, auf der er 1963 mit den Worten „Dies ist die Insel. Hier werdet ihr sterben!“ empfangen wurde. Heute klingt die Begrüßung ganz anders: „Bitte gehen Sie direkt zu den Bussen, Ihre Führung beginnt in zehn Minuten“, tönt es aus großen Lautsprechern, wenn die Touristen mit dem Schiff eintreffen.

    Steiniger Weg zur Beseitigung der Apartheid

    Eine Welle der Erleichterung ging durch das westliche Ausland, dass de Klerk es geschafft hatte, die einstmals von ihm selbst befürwortete Apartheid zu beenden. Noch nicht begeistert waren die Schwarzen, die immerhin 79 Prozent der Bevölkerung stellen, denn die Gesetze zur Rassentrennung blieben vorerst in Kraft. Doch wurde der einmal eingeschlagene Weg fortgesetzt und führte 1994 zu demokratischen Wahlen, aus denen Nelson Mandela als Präsident hervorging und de Klerk als Vizepräsident. Mandela und de Klerk, ohne deren Einsatz der Weg Südafrikas noch steiniger gewesen wäre, erhielten für ihren Beitrag zur Beendigung der Apartheid in Südafrika 1993 den Friedensnobelpreis.

    Am 3. Februar 1997 schließlich trat die neue demokratische Verfassung in Kraft, die Gleichheit vor dem Gesetz, Pressefreiheit, Religionsfreiheit und Menschenrechte garantiert. Aber die Hinterlassenschaft der Burenherrschaft, der Unterdrückung und Ausbeutung der Mehrheit der Bevölkerung, die ungleich verteilten Bildungs- und Ausbildungschancen, die heruntergekommenen Townships, die Arbeitslosigkeit von heute noch 23 Prozent, eine hohe Kriminalitätsrate, ein Auseinanderklaffen von Arm und Reich und die seit den achtziger Jahren hohe Sterblichkeit an Aids belasten heute noch das Land und seine Regierung.

    In kaum einem Land der Welt ist die Spanne zwischen Arm und Reich heute dermaßen groß wie in Südafrika. Und vielleicht nirgendwo wird das so deutlich wie im einstigen „South-West-Township“, in Soweto: hier Batterien trister Häuschen und graubraune Mietskasernen – dort chromblitzende Maschinen. Mittlerweile haben Sowetos Neureiche einen eigenen Harley-Davidson-Klub gegründet, die „Sopranos“.

    Die Township, 1963 als Zusammenschluss verschiedener Townships im Südwesten Johannesburgs gegründet, wurde wegen des hier ausgebrochenen Studentenaufstandes 1976 zu einem Symbol des Widerstands gegen das Apartheidregime. Heute steht die Stadt sinnbildlich für die Probleme und Hoffnungen des Landes. Eine langsam größer werdende schwarze Mittelschicht lebt hier in von Zäunen und Mauern umgebenen Einfamilienhäuschen mit Garten und Garage, während sich nur wenige Straßen weiter Wellblechhütten an Bretterbuden reihen, viele ohne Strom und fließendes Wasser. Während einige Viertel wie Diepkloof zu einer gefragten Wohngegend für junge, erfolgreiche Schwarze geworden sind, dominieren in den nahegelegenen Elendsvierteln Arbeitslosigkeit, Kriminalität und die grassierende Aids-Epidemie den Alltag der Bewohner. Und nach wie vor ist kaum eine Durchmischung der Bevölkerungsgruppen festzustellen. In Soweto leben fast ausschließlich Schwarze, Weiße wohnen vor allem im wohlhabenden Norden von Johannesburg. Dass es aber auch ein Elendsquartier für Weiße gibt, ist kaum bekannt. Etwa 25 Kilometer von Johannesburg leben in Krugersdorp mehr als 400 arme weiße Landbesetzer. Viele sind erst seit der Finanzkrise dort. Schätzungen zufolge leben etwa zehn Prozent der 4,5 Millionen Weißen in Südafrika unter der Armutsgrenze.

    Die in vielerlei Hinsicht weite Entfernung zwischen den Bevölkerungsgruppen zu verringern, ist die größte Herausforderung für die noch junge Demokratie. Viele Südafrikaner hoffen, dass die Fußball-Weltmeisterschaft einen Beitrag zu einer solchen Annäherung leisten kann.

    Soccer City, das Stadion, in dem am 11. Juni das Eröffnungsspiel und einen Monat später das Endspiel ausgetragen werden, liegt nur wenige Kilometer von Soweto entfernt. Wenn die Mannschaft der Gastgeber, die „Bafana Bafana“ (Die Jungs), hier im ersten Spiel auf Mexiko trifft, wird das ganze Land – Schwarze, Weiße und Mischlinge – hinter ihr stehen. 1996 gelang dem Team spektakulär der Gewinn der Afrika-Meisterschaft im eigenen Land und auch 1998 in Burkina Faso erreichte es das Finale. Zweimal konnte sich Südafrika für eine FIFA-Weltmeisterschaft qualifizieren. Bei der ersten Teilnahme in Frankreich 1998 schaffte das Team immerhin zwei Unentschieden, musste aber nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. In Korea/Japan 2002, der ersten in Asien ausgetragenen FIFA-Endrunde, war die südafrikanische Mannschaft ebenfalls mit von der Partie. Heute stehen die meisten südafrikanischen Nationalspieler in Klubs aus den besten Ligen der Welt unter Vertrag, unter anderem in England, Belgien, Deutschland, Griechenland, Israel, Niederlande und Russland.

    „Alle Südafrikaner sind stolz, dass die WM hier stattfindet. Alle sind stolz, dass wir fähig sind, diese Veranstaltung durchzuführen, dass Afrika dazu fähig ist“, sagt Helen Zille, die 58-jährige Regierungschefin der Provinz Westkap und Vorsitzende der Democratic Alliance, der größten Oppositionspartei des Landes. Für sie ist die WM mehr als nur ein Sportanlass. „Südafrika ist noch im Prozess des nation building. Die WM hilft uns, eine Nation zu werden“, sagt die deutschstämmige Oberbürgermeisterin von Kapstadt. Ihr scheint es zu gelingen, die alten Rassenschablonen am Kap aufzubrechen. Die Mischlinge, die in Kapstadt und dem Western Cape die Mehrheit der Bevölkerung stellen, hat sie bereits für sich gewonnen. Jetzt will sie auch die Schwarzen überzeugen. Dabei hilft der Tochter halbjüdischer Eltern aus Berlin und Essen, dass sie neben Englisch, Afrikaans und Deutsch inzwischen auch Xhosa spricht, eine der elf offiziellen Landessprachen des Landes und nach isiZulu die zweithäufigste Muttersprache der Regenbogennation.

    Zille hofft, dass sich durch die WM im Ausland das Bild von Südafrika als einer „Regenbogennation“ verfestigt, in der sich die verschiedenen Volksgruppen so harmonisch wie die Farben in einem Regenbogen zusammenfügen. Für einmal ist sich die resolute Politikerin darüber mit Präsident Jacob Zuma einig. Dieser hatte 2010 zum Jahr der nationalen Einheit erklärt. 2010 werde das wichtigste Jahr seit der demokratischen Wende von 1994. Die Fußball-Weltmeisterschaft müsse denselben Geist der Einheit aufweisen, der die Rugby-WM im Jahr 1995 geprägt habe. Bei diesem ebenfalls am Kap ausgetragenen Turnier waren erstmals Sport und „nation building“ miteinander verknüpft worden. Die südafrikanischen „Springböcke“ wurden überraschend Weltmeister, getragen von der Unterstützung des ganzen Landes. Dem damaligen Präsidenten Nelson Mandela gelang es, auch Schwarze für den traditionell „weißen“ Sport Rugby und das Nationalteam, einst von den Befreiungsbewegungen als Symbol des Rassismus abgelehnt, zu begeistern. „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Wie wenig anderes hat er die Kraft, die Menschen zu einen“, sagte Nelson Mandela. Zu Ehren des großen Brückenbauers sollten alle Südafrikaner dazu beitragen, dass das Turnier ein Erfolg werde, forderte Zuma jüngst in seiner Rede zur Lage der Nation. Mandela hatte einst in Zürich bei der Vergabe der WM an seine Heimat mit dem Weltpokal in der Hand strahlend in die Kameras der Weltpresse gelächelt. Seine Landsleute hoffen nun, dass der rüstige Greis den Pokal an die siegreiche Mannschaft überreichen kann.

    Wer es sich leisten kann, zieht hinter Elektrozäune und Mauern

    Schon lange ist Sport ein anerkanntes Mittel beim Entwickeln eines nationalen Bewusstseins. Daher hat Südafrika nach dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 etwa ein Dutzend sportlicher Großereignisse ausgerichtet. In einigen Disziplinen wurden Quotensysteme eingeführt, sodass immer schwarze und weiße Athleten gemeinsam ihren Sport betreiben. Schon zu Zeiten der Apartheid hatten sich die ethnischen Gruppen im Fußball auf Amateurniveau gemischt. Zu dem legendären „Bafana Bafana“-Team, das 1996 den Afrika-Cup gewann, gehörten fünf Weiße.

    Für Johannesburg bedeutet die WM 2010 die Chance zum Neubeginn. „We can't wait“ steht auf Riesenpostern und immer wieder der WM-Slogan „Ke Nako“ – „Es ist an der Zeit!“ Nach Jahren der Apathie und der Angst vor gewalttätigen Kriminellen ist Südafrikas Metropole aus dem Alptraum der ersten chaotischen Jahre nach dem Ende der Apartheid erwacht. Die Aussicht, Gastgeber des Weltsportereignisses zu sein, hat die Bemühungen von Bürgern, Geschäftsleuten, Behörden und auch der 2001 geschaffenen Metro-Polizeitruppe um die Wiederbelebung des Johannesburger Zentrums beflügelt. Dennoch: Wer es sich leisten kann, zieht sich hinter Mauern und Elektrozäune zurück. In Johannesburg hat die Angst vor Kriminalität in den letzten Jahren bizarre Formen angenommen und ein neues Stadtbild entstehen lassen – abgeschottete Hochsicherheitsburgen vornehmlich weißer Afrikaner existieren fernab des Stadtzentrums neben den Townships der Armen.

    Die Region Johannesburg ist das Herzland des südafrikanischen Fußballs, ihre Vereine bilden das Rückgrat der Profiligen. Die Mehrzahl der Vereine stammt aus Stadt und Umland, und die Stadien der Metropole haben zahlreiche historische Begegnungen gesehen. Die Kaizer Chiefs, die Orlando Pirates, Jomo Cosmos und der inzwischen aufgelöste Verein Highlands Park, außerdem die Rangers und Lusitano aus Johannesburg haben bereits die Meisterschaft gewonnen. Kaizer Chiefs und Orlando Pirates verfügen über die größte Anhängerschaft aller afrikanischen Klubs. Wenn man diese beiden Schwergewichte im Derby von Soweto aufeinandertreffen sieht, begreift man, wieso es weltweit eines der am leidenschaftlichsten umkämpften Spiele ist.

    Johannesburg hat auch viele erstklassige Spieler hervorgebracht. Sowohl Jomo Sono, der Gründer von Jomo Cosmos FC, als auch Kaizer Motaung, der Gründer der Kaizer Chiefs, haben in der North American Soccer League gespielt, Sono neben Pelé und Franz Beckenbauer bei Cosmos New York. Die Wits, das in der Premier League spielende Team der Universität von Witwatersrand in Johannesburg, sind mit über 1 500 aktiven Spielern einer der größten Fußballvereine der Welt. Wegen ihrer akademischen Heimat trägt die Mannschaft den Spitznamen „Clever Boys“.

    Ohne Zweifel gehört der Kampf gegen die Kriminalität zu den Herausforderungen des Landes. Die Fußball-WM wird dabei Mittel zum Zweck. Seitdem das Großereignis feststeht, rüstet der South African Police Service auf und bildet aus: von 127 000 Polizisten (2004) auf jetzt 188 000 Beamte. Die Polizei setzt auf massive Präsenz und hat die neun WM-Städte in verschiedene Patrouillesektoren aufgeteilt. Die Sicherheitsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Umgebung von Hotels, touristischen Attraktionen, Restaurants und die Bereiche der zehn Stadien und Fan-Parks. Auch haben die Verantwortlichen ein neues Konzept erarbeitet: In den Townships kommen „Community Peace Worker“ zum Einsatz, ein Modellprojekt, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) entwickelt wurde. Die eingesetzten Peace Worker stammen selbst aus den jeweiligen Vierteln und kennen potenzielle Krisenherde.

    Ein Teil der möglichen Gewalt bei der WM kommt von außen. Hooligans aus dem Ausland sind bei jedem Länderspiel ein Problem. Höchste Alarmstufe herrscht bei dem Spiel England gegen USA am 12. Juni in Rustenburg. Dann wird sogar der Luftraum über dem Stadion gesperrt. Die Strategie setzt auch auf Deeskalation. Aus sämtlichen Teilnehmerstaaten hat Südafrika Polizisten eingeladen, um als Berater die örtlichen Sicherheitskräfte zu unterstützen. Darunter auch mehrere Beamte aus Deutschland. Sie dürfen ihre Uniform tragen, sind allerdings nicht zu Verhaftungen berechtigt. Auf Nummer sicher geht man auch bei der Unterbringung der Nationalmannschaften. Die 32 WM-Hotels liegen nicht in Großstädten, sondern meist im Grünen auf dem Land. Dort sind nicht nur die Trainingsbedingungen für die Kicker weitaus besser, sondern wird auch deren Sicherheit gewährleistet. Die Unterkünfte stehen auf weitläufigen Golf-Anlagen, die von dicken Mauern und hohen Zäunen umgeben sind.

    Demokratie muss den Kampf gegen Kriminalität gewinnen

    Unter Polizeischutz muss freilich keiner der 350 000 bis 450 00 erwarteten WM-Fans ins Stadion. Während der Fußballweltmeisterschaft herrscht kein Ausnahmezustand. Die Organisatoren geben sich gelassen. Mehrere Tests mit Veranstaltungen in den Stadien sind erfolgreich verlaufen. Die neuen Park-and-Ride-Systeme zu den Stadien haben sich bewährt. Beim Confederations Cup im letzten Jahr, einer Art Probelauf für die WM mit 600 000 Zuschauern, wurden 39 Straftaten gemeldet. FIFA-Präsident Joseph Blatter, der sich für die WM am Kap der Guten Hoffnung immer eingesetzt hatte, lobt daher den Gastgeber überschwänglich: „Die Stadien sind nicht einfach Fußballarenen, in denen man den Ball kickt, sondern sie sind ein kulturelles und architektonisches Erbe für die Zukunft. Gratulation, was Sie erreicht haben, Gratulation Südafrika!“

    Für Südafrika geht es nicht darum, den Cup zu gewinnen. Die Demokratie muss den Kampf gegen die Kriminalität im Land gewinnen. Deshalb sehen Südafrikaner das sportliche Großereignis als langfristige Investition in ihre Sicherheit und auch in den Tourismus. Denn die Zahl der Südafrika-Besucher etwa aus Deutschland ist rückläufig: minus 12,1 Prozent im Jahr 2009. Und bei den meisten deutschen Veranstaltern, die WM-Touren samt Stadiontickets anboten, lief der Verkauf eher schleppend. Der Weg zum Kap der Guten Hoffnung ist vielen Fußballfreunden offenbar doch zu weit, auch die Diskussion über die Sicherheit in Südafrika dürfte einige abgehalten haben. Gegen die Kriminalität in Südafrika versuchen sich die Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft mit gigantischen Sicherheitsmaßnahmen zu schützen. Aber nicht jede Straße und jeder Stadtteil im Land können überwacht werden. Und wer will schon die WM ausschließlich im Hotel und im Stadion verbringen? Trotz aller Organisation – auch gegen eine weitere Gefahr können sich die Veranstalter wohl kaum schützen: Streiks. Und die könnten den gesamten Ablauf lahmlegen. Die Transportarbeiter haben für die WM schon den „größten Streik der Geschichte Südafrikas“ angekündigt. Unterdessen haben die WM-Organisatoren an Südafrikas große Gewerkschaften appelliert, während der Fußball-Weltmeisterschaft auf Streiks zu verzichten.

    Von Carl-H. Pierk