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    Schick für Beauftragten der EU für Religionsfreiheit

    Bonn (DT/KNA) Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, begrüßt den Vorschlag, einen Beauftragten für Religionsfreiheit in der neuen Kommission der Europäischen Union zu benennen. Diese Idee hatte der Fraktionsvorsitzende der Union, Volker Kauder (CDU), jüngst geäußert. „Gegenwärtig werden wir in Ländern wie Syrien oder dem Irak Zeuge, wie massiv bestimmte Religionsgruppen bedroht sind“, erklärte Schick am Donnerstag. „Daher unterstütze ich das Anliegen, die Religionsfreiheit auf der Ebene der EU-Kommission stärker in den Vordergrund zu rücken und auch personell zu verankern.“ Der Erzbischof zeigte sich besorgt angesichts einer zunehmenden Gefährdung der Religionsfreiheit. Für den Schutz religiöser Minderheiten müsse mehr geschehen. Ein EU-Beauftragter für Religionsfreiheit wäre laut Schick „ein wichtiges Zeichen für mehr religiöse Toleranz“. Insbesondere sollte dieser sein Augenmerk auf die Verletzungen des Rechts auf Religionsfreiheit im Nahen und Mittleren Osten, aber auch in Teilen Asiens und Afrikas legen.

    Bonn (DT/KNA) Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, begrüßt den Vorschlag, einen Beauftragten für Religionsfreiheit in der neuen Kommission der Europäischen Union zu benennen. Diese Idee hatte der Fraktionsvorsitzende der Union, Volker Kauder (CDU), jüngst geäußert. „Gegenwärtig werden wir in Ländern wie Syrien oder dem Irak Zeuge, wie massiv bestimmte Religionsgruppen bedroht sind“, erklärte Schick am Donnerstag. „Daher unterstütze ich das Anliegen, die Religionsfreiheit auf der Ebene der EU-Kommission stärker in den Vordergrund zu rücken und auch personell zu verankern.“ Der Erzbischof zeigte sich besorgt angesichts einer zunehmenden Gefährdung der Religionsfreiheit. Für den Schutz religiöser Minderheiten müsse mehr geschehen. Ein EU-Beauftragter für Religionsfreiheit wäre laut Schick „ein wichtiges Zeichen für mehr religiöse Toleranz“. Insbesondere sollte dieser sein Augenmerk auf die Verletzungen des Rechts auf Religionsfreiheit im Nahen und Mittleren Osten, aber auch in Teilen Asiens und Afrikas legen.