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    Romney fordert Obama heraus

    Tampa (DT/dpa) Der Ex-Gouverneur und Multimillionär Mitt Romney tritt bei der US-Präsidentenwahl im Herbst gegen Amtsinhaber Barack Obama an. Beim Parteitag der Republikaner am Dienstag in Tampa in Florida sprach sich eine klare Mehrheit der knapp 2 300 Delegierten für den 65-Jährigen aus. Als Romney die kritische Marke von 1 144 Delegiertenstimmen erreicht hatte, brach minutenlanger Jubel aus. Romneys Frau Ann warb in einer emotionalen Rede für die Wahl ihres Mannes zum nächsten Präsidenten der USA am 6. November. „Ihr könnt Mitt vertrauen“, rief sie den Delegierten am Dienstagabend zu. Niemand werde sich mehr als Romney dafür einsetzen, Amerika aus der Krise zu führen. „Er ist der Mann, den Amerika braucht. Er wird nicht versagen.“ Mitt Romney erschien kurz auf der Bühne und dankte seiner Frau mit einem Kuss für ihre Worte. Seine große Rede wird er am Donnerstag zum Höhepunkt des viertägigen Parteitags halten. Kritiker meinen, der Präsidentschaftskandidat sei oftmals kühl und verschlossen. Vor vier Jahren war er in seiner Partei Senator John McCain unterlegen, der letztlich gegen Obama verlor.

    Tampa (DT/dpa) Der Ex-Gouverneur und Multimillionär Mitt Romney tritt bei der US-Präsidentenwahl im Herbst gegen Amtsinhaber Barack Obama an. Beim Parteitag der Republikaner am Dienstag in Tampa in Florida sprach sich eine klare Mehrheit der knapp 2 300 Delegierten für den 65-Jährigen aus. Als Romney die kritische Marke von 1 144 Delegiertenstimmen erreicht hatte, brach minutenlanger Jubel aus. Romneys Frau Ann warb in einer emotionalen Rede für die Wahl ihres Mannes zum nächsten Präsidenten der USA am 6. November. „Ihr könnt Mitt vertrauen“, rief sie den Delegierten am Dienstagabend zu. Niemand werde sich mehr als Romney dafür einsetzen, Amerika aus der Krise zu führen. „Er ist der Mann, den Amerika braucht. Er wird nicht versagen.“ Mitt Romney erschien kurz auf der Bühne und dankte seiner Frau mit einem Kuss für ihre Worte. Seine große Rede wird er am Donnerstag zum Höhepunkt des viertägigen Parteitags halten. Kritiker meinen, der Präsidentschaftskandidat sei oftmals kühl und verschlossen. Vor vier Jahren war er in seiner Partei Senator John McCain unterlegen, der letztlich gegen Obama verlor.

    Bei dem Republikanertreffen wurden auch innerparteiliche Konflikte sichtbar. Es kam zu turbulenten Szenen und offenen Protesten. Anhänger des radikalliberalen Ron Paul reagierten mit wütenden Buh-Rufen auf eine Änderung der Parteitagsstatuten, von der sie sich benachteiligt fühlen. Die Delegierten verabschiedeten auch ein Wahlprogramm, in dem sie den weltweiten Führungsanspruch der USA betonen. Das Programm bekräftigt ausdrücklich das Recht auf das Tragen von Waffen. Die Europäer werden indirekt aufgefordert, ihre Militärausgaben nicht weiter zu kappen. In dem Wahlprogramm betonen die Republikaner ihre Überzeugung, dass „unser Land einen einzigartigen Platz und eine einzigartige Rolle in der menschlichen Geschichte hat“. Romney will den Kampf um das Weiße Haus mit dem Kongressabgeordneten Paul Ryan an seiner Seite gewinnen.