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    Presserat rügt Kommentar zu „Ehe für alle“

    Berlin (DT/KNA) Der Deutsche Presserat hat die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ für einen Kommentar zur „Ehe für alle“ gerügt, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Unter der Überschrift „Wir verraten alles, was wir sind“ habe der Autor Behauptungen aufgestellt, dass adoptierte Kinder aufgrund einer wegfallenden „Inzest-Hemmung“ ungleich stärker der Gefahr eines sexuellen Missbrauchs ausgesetzt seien und diese Gefahr bei homosexuellen Eltern aufgrund ihrer Homosexualität besonders hoch sei. Diese Behauptungen stellten einen Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot dar.

    Berlin (DT/KNA) Der Deutsche Presserat hat die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ für einen Kommentar zur „Ehe für alle“ gerügt, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Unter der Überschrift „Wir verraten alles, was wir sind“ habe der Autor Behauptungen aufgestellt, dass adoptierte Kinder aufgrund einer wegfallenden „Inzest-Hemmung“ ungleich stärker der Gefahr eines sexuellen Missbrauchs ausgesetzt seien und diese Gefahr bei homosexuellen Eltern aufgrund ihrer Homosexualität besonders hoch sei. Diese Behauptungen stellten einen Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot dar.