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    Presse: Soziales Pulverfass

    Die Pariser Tageszeitung „La Croix“ warnt vor der Zunahme wirtschaftlicher Ungleichheit:

    Die Pariser Tageszeitung „La Croix“ warnt vor der Zunahme wirtschaftlicher Ungleichheit:

    Das wirtschaftliche Ungleichgewicht ist ein soziales Pulverfass. Das Streben nach Reichtum nährt einen erbitterten Kampf um den größtmöglichen Profit. Durch Informatik und der Liberalisierung kann unsere Zeit dafür Mittel bieten, die mächtiger sind als je zuvor, besonders auf den Finanzmärkten. Viele Ökonomen sind beunruhigt über die Spekulationsblasen, die es überall auf der Welt gibt. In den letzten zehn Jahren haben wir erlebt, welche Schäden entstehen können, wenn diese Blasen zerplatzen.

    Atlas oder Google Maps?

    In Mailand beklagt der „Corriere della Sera“ mangelnde geographische Kenntnisse junger Menschen:

    Die Unkenntnis auf geographischem Gebiet hat nicht erst 2007 mit dem Smartphone begonnen. Schüler werden nicht mehr ausreichend mit Informationen über Grenzen, Hauptstädte, wichtige Städte, Ebenen, Gebirge, Flüsse, Seen versorgt. Ich weiß nicht, ob Lehrpläne, die sich auf sozioökonomische Aspekte konzentrieren, oder unfähige Lehrer daran schuld sind. Es ist jedoch traumatisch zu sehen, dass junge Menschen mit Universitätsabschluss den Indischen Ozean mit dem Pazifik verwechseln, die Grenzen von Deutschland nicht kennen und nicht wissen, durch welche Regionen man von Triest nach Trapani gelangt. Mein Vater, Jahrgang 1917, wusste all das noch mit 99 Jahren. Er hatte kein Google Maps, sondern war mit dem Atlas auf dem Tisch aufgewachsen.

    Nicht klüger als Josef von Nazaret

    „The Catholic Weekly“ (Sydney) verteidigt die Lehre von der Jungfräulichkeit der Gottesmutter:

    „Jungfrauengeburten sind wissenschaftlich unmöglich! Wir wissen das heute!“ sagen die modernen Menschen. Ja, sicher. Sie sind wissenschaftlich unmöglich. Und wissen Sie was? Man wusste das damals auch. Wir sind nicht 2000 Jahre klüger als Josef von Nazaret. Aber auch nach drei Tagen von den Toten aufzuerstehen ist wissenschaftlich unmöglich. Oder besser gesagt wissenschaftlich nicht erklärbar. Denn die Wissenschaft misst Zeit, Raum, Materie und Energie und sagt uns, wie sie sich normalerweise verhalten. Die Wissenschaft kann dem Schöpfer der Zeit, des Raums, der Materie und der Energie aber ebenso wenig verbieten, von seinen eigenen Regeln abzuweichen, wie ein Kunstkritiker Leonardo da Vinci vorschreiben kann, Ölfarben statt Wasserfarben zu verwenden.

    Friede ist ein zerbrechliches Gut

    Zum Weihnachtsfest richtet der „Scottish Catholic Observer“ den Blick auf das Heilige Land:

    Wenn wir auf das Heilige Land blicken, dann werden wir daran erinnert, dass der Friede dort ein zerbrechliches Gut ist und dass Spannungen immer unter der Oberfläche brodeln. Während das Weihnachtsfest sich nähert, dürfen wir jene nicht vergessen, deren Leben von uralten Feindseligkeiten gequält ist, und auch nicht unsere christlichen Brüder und Schwestern.

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