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    Presse: Krieg gegen den Terror beenden

    Die jesuitische Zeitung „America Magazine“ mahnt zur Einstellung der aus dem 11. September hervorgegangenen Kriege:

    Die jesuitische Zeitung „America Magazine“ mahnt zur Einstellung der aus dem 11. September hervorgegangenen Kriege:

    Nach dem 11. September 2001 gab der Kongress dem Präsidenten außerordentliche Kriegsbefugnisse. Elf Jahre später behandelt dieser die Welt immer noch wie ein Schlachtfeld, mit Drohnenanschlägen in Pakistan, Somalia und Jemen und Überwachungen im Inland. Der globale Krieg hat mittlerweile zwei Billionen Dollar verschlungen. Zwar zieht Obama die US-Truppen aus Afghanistan allmählich ab, aber das amerikanische Volk sollte ihn drängen, noch weiter zu gehen und den ganzen „Krieg“ gegen den Terror zu beenden.

    Glaubenswahrheiten nicht leugnen

    „The Irish Catholic“ (Dublin) verteidigt das Vorgehen des Vatikans gegen den Redemptoristenpater Tony Flannery:

    P. Flannery sagt, der Vatikan verlange von ihm, seine Aussagen über das Priestertum zu widerrufen und zu bekennen, dass „Christus die Kirche eingesetzt hat, mit einer bleibenden hierarchischen Struktur, und die Bischöfe die von Gott eingesetzten Nachfolger der Apostel sind“. Das ist absolut berechtigt. Es wäre nachlässig von Seiten des Vatikans, dies nicht von ihm zu verlangen, denn wenn ein Priester etwas so Zentrales leugnen könnte, ohne Disziplinarmaßnahmen zu fürchten, dann gäbe es keinen Aspekt des Glaubens, den ein Priester nicht leugnen könnte. Das würde zur völligen Auflösung des katholischen Glaubens führen. Das eigentlich Erstaunliche ist, dass die Bischöfe und seine Ordensoberen es dem Vatikan überlassen haben, diesen Schritt zu unternehmen.

    Christliches Ja zum Leben

    In Toronto schreibt „The Western Catholic“ anlässlich des 40. Jahrestages der Abtreibungsgesetzgebung in Nordamerika:

    Was können wir Christen gegen dieses Übel tun? Das, was schon immer von uns verlangt wurde: das Evangelium verkündigen und uns dem Bösen widersetzen. Wir müssen weiter gegen Abtreibung protestieren und schwangeren Frauen in Krisensituationen lebensbejahende Lösungen anbieten. Wir müssen daran denken, dass die katholische Kirche Abtreibung (und Euthanasie) schon immer abgelehnt und das Leben bejaht hat. Wir sind nicht aufgefordert zu gewinnen; wir sind aufgefordert, treu zu sein.

    Holocaust prägt alle Generationen

    Zum Holocaust-Gedenktag fordert die Tageszeitung „Avvenire“ (Mailand) auf, die Geschichte nicht zu vergessen:

    Im Januar 1945 konnte die Welt noch nicht bis ins Letzte verstehen. Später, nach der Befreiung von Bergen-Belsen, wurden die Bilder unzähliger Leichname und sterbender Gefangenen verbreitet. Es dauerte jedoch noch lange, bevor man ihrer gedenken konnte, bevor der Wille, in die Zukunft, auf das Leben zu blicken, gebeugt wurde vom Gedenken an Tod und Schmerz. Einige, wie Primo Levi, schrieben auf, was sie gesehen hatten. Sie wurden die ersten Zeugen jener Geschichte, die wir auch heute nicht vergessen können, weil sie das 20. Jahrhundert und alle nachfolgenden Generationen für immer geprägt hat.