• aktualisiert:

    Presse: Kraft der Demut

    Die Mailänder Tageszeitung „Avvenire“ schreibt zum Weltgebetstag für den Frieden in Assisi:

    Die Mailänder Tageszeitung „Avvenire“ schreibt zum Weltgebetstag für den Frieden in Assisi:

    Das Gebet kann die Pläne der Mächtigen beugen und ist ein Schrei der Kriegsopfer zu Gott. Wir werden für Aleppo und Syrien beten. Und für alle Länder, die unter Krieg und Gewalt leiden. Die Kirche in Italien und anderen Ländern schließt sich diesem Gebet für den Frieden an. In 55 Städten auf allen Kontinenten werden Vertreter verschiedener Religionen für den Frieden beten. In unserer Welt herrscht zu viel Hass und Krieg. Das Gebet ist eine Kraft des Friedens, die nicht der Gewalt, sondern der Demut entspringt.

    Dem Bösen ins Gesicht schauen

    „La Croix“ (Paris) kommentiert die Würdigung des ermordeten Priesters Jacques Hamel als Märtyrer durch Papst Franziskus:

    Wir müssen dem Geheimnis des Bösen ins Gesicht schauen. Nicht in resignierter Ohnmacht, sondern das Böse muss beharrlich bekämpft werden. In Luynes wurde ein erstes Zentrum zur Prävention von Radikalisierung eröffnet. Wird es nennenswerte Ergebnisse erzielen? Das wissen wir nicht, aber es ist kein Grund, es nicht zu versuchen. Man wird aus der Arbeit der Psychologen und Erzieher sicher etwas lernen. Angesichts des Bösen gibt es viel zu tun. Der Papst sagte: „Wie gut wäre es, wenn alle Religionen sagen würden: Im Namen Gottes zu töten ist satanisch.“ Gott braucht Menschen, um dem Bösen zu entgegnen.

    Prognosen Pauls VI. waren korrekt

    „Catholic Herald“ (London) kritisiert Forderung des „Wijngaards Institute“, Humanae vitae als veraltet zu betrachten:

    Es fällt auf, dass Artikel 17 von Humanae Vitae völlig übergangen wird. Hier macht der selige Paul VI. drei Prognosen darüber, was passieren wird, wenn künstliche Empfängnisverhütung zur akzeptierten Norm wird: 1) weit verbreitete Untreue und Zerfall von Familien; 2) zunehmende Degradierung der Frau zum Objekt; 3) Missbrauch neuer Methoden und Techniken zu eugenetischen Zwecken durch Regierungen und andere öffentliche Autoritäten. In allen drei Punkten war die Prognose Pauls VI. völlig korrekt.

    Kein Stigma für Vergewaltigungsopfer

    In Südafrika ruft „The Southern Cross“ zum besseren Schutz der Frauen vor Vergewaltigungen auf:

    Frauen bringen sexuelle Übergriffe oft nicht zur Anzeige: aus Furcht vor Vergeltung oder Einschüchterung durch den Täter, aufgrund von psychologischer Traumatisierung und Selbstvorwürfen, aus Mangel an Vertrauen in Polizei und Justiz, aufgrund persönlicher Beziehungen oder finanzieller Abhängigkeit vom Täter und sozialer Stigmatisierung von Vergewaltigungsopfern. Einige dieser Hindernisse lassen sich ohne eine wirtschaftliche und soziale Befreiung der Frauen nicht beseitigen, bei anderen muss jedoch sofort gehandelt werden. Vor allem müssen die Anwendung der Gesetze und die Justiz verbessert und Vergewaltigungsopfer vom Stigma befreit werden. Statistiken zeigen, dass der Staat und die Gesellschaft in Südafrika nicht genug tun, um gegen Vergewaltigungen vorzugehen. Wir müssen dagegen unsere Stimme erheben.