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    Presse: Geschenk im Zeichen der Wahrheit

    Die katholische Zeitung „Avvenire“ schreibt zur Begnadigung des ehemaligen Päpstlichen Kammerdieners durch Benedikt XVI.:

    Die katholische Zeitung „Avvenire“ schreibt zur Begnadigung des ehemaligen Päpstlichen Kammerdieners durch Benedikt XVI.:

    Peinlich ist jetzt nur mehr das Schweigen all jener, die um Verzeihung bitten müssten, es jedoch nicht tun: die die gestohlenen Dokumente angenommen und mit ihnen spekuliert haben, die meinten, mit ihnen Schlammschlachten schlagen und einen Haufen Geld verdienen zu können. Es wäre schön, jemanden von ihnen sagen zu hören: „Ich habe einen Fehler gemacht.“ Es wäre ein schönes Weihnachtsgeschenk im Zeichen der Wahrheit.

    Kostbares Gut des Friedens

    „La Croix“ (Paris) kommentiert die Weihnachtsansprache des Heiligen Vaters:

    Überall in der Welt ist der Friede eine Herausforderung. Im traditionellen Gesang der Engel an Weihnachten wird er als „kostbares Gut“ bezeichnet. Dieses Gut kann nicht durch Zwangsmaßnahmen oder Waffengewalt erlangt werden. Die Suche nach Frieden, so Benedikt XVI. in seiner Weihnachtsansprache, ist viel anspruchsvoller: Sie erfordert Dialog, Verhandlungen, Suche nach politischen Lösungen. Gewiss, es ist ein schmaler Pfad. Aber das Kernstück der Weihnachtsbotschaft – Gott ist Mensch geworden – ist die Tatsache, dass man nunmehr nichts als unmöglich betrachten darf.

    Friede und Stabilität in Afrika

    Im Hinblick auf 2013 gibt „The Southern Cross“ (Kapstadt) Hoffnungen für den afrikanischen Kontinent zum Ausdruck:

    Wir hoffen, dass Afrika 2013 von einer Welle des Friedens und der Stabilität erfasst wird, unter der Führung frei gewählter, transparenter und zuverlässiger Regierungen. Südafrika hat ein turbulentes politisches Jahr hinter sich. Der Staub, den der Kampf um die Leitung des Afrikanischen Nationalkongresses aufgewirbelt hat, muss sich jetzt legen, und die Regierungspartei muss einheitliche Ziele verfolgen, um dem Auftrag gerecht zu werden, der ihr von der Mehrheit der Wähler anvertraut wurde: das Land gut zu regieren. Wir beten darum, dass jene, die Machtpositionen besetzen, ihre selbstsüchtigen und oft korrupten Verhaltensweisen aufgeben, um den Menschen, insbesondere den Armen, zu dienen.

    Zum Kind geschrumpfte Unendlichkeit

    In den Vereinigten Staaten verweist der „National Catholic Register“ auf die Demut der drei Weisen aus dem Morgenland:

    Von den Sterndeutern, den „Weisen“ aus dem Morgenland, hätte man Zynismus und Ironie erwarten können. Schließlich waren sie Intellektuelle, und Zynismus und Ironie sind die Kennzeichen für eine Vollmitgliedschaft in der akademischen Zunft. Vielleicht waren die Sterndeuter Akademiker ohne Lehrstuhl. Aber so gelehrt sie auch gewesen sein mögen, wir finden in ihnen keinen gequälten Weltschmerz, kein Streben nach Entmythologisierung, keinen Relativismus, keine Selbstverliebtheit. Vielmehr suchen und finden die Sterndeuter – die ersten Heiden, die die „zum Kind geschrumpfte Unendlichkeit“, wie Edward Oakes es ausdrückte, erkennen – das Kind und beten es an. Zugleich ignorieren sie die List des Erzzynikers und Ironikers Herodes.