• aktualisiert:

    Politisches Patt in der Steiermark

    Graz (sb) Eine für ganz Österreich spannende Situation hat die steirische Landtagswahl vom Sonntag gebracht. Die SPÖ verteidigte trotz Verlusten von 3,2 Prozent mit 38,4 Prozent Platz eins, den sie vor fünf Jahren erstmals errungen hatte. Die in der Steiermark traditionell dominierende ÖVP blieb mit 37,1 Prozent auf Platz zwei. Die FPÖ gewann 6,3 Prozent hinzu und kam auf 10,8 Prozent. Da die Landesverfassung keine Koalitions- sondern eine Proporz-Regierung vorsieht, bekommt die FPÖ einen Sitz in der Landesregierung und damit eine Schlüsselrolle: Wenn sich SPÖ und ÖVP nicht einigen, könnte sie entscheiden, wer Landeshauptmann wird, da SPÖ und ÖVP je vier Regierungssitze halten.

    Graz (sb) Eine für ganz Österreich spannende Situation hat die steirische Landtagswahl vom Sonntag gebracht. Die SPÖ verteidigte trotz Verlusten von 3,2 Prozent mit 38,4 Prozent Platz eins, den sie vor fünf Jahren erstmals errungen hatte. Die in der Steiermark traditionell dominierende ÖVP blieb mit 37,1 Prozent auf Platz zwei. Die FPÖ gewann 6,3 Prozent hinzu und kam auf 10,8 Prozent. Da die Landesverfassung keine Koalitions- sondern eine Proporz-Regierung vorsieht, bekommt die FPÖ einen Sitz in der Landesregierung und damit eine Schlüsselrolle: Wenn sich SPÖ und ÖVP nicht einigen, könnte sie entscheiden, wer Landeshauptmann wird, da SPÖ und ÖVP je vier Regierungssitze halten.