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    PRESSE: 26. August: den Ärmsten der Armen dienen: „The Washington Post“ spricht anlässlich des 100. Geburtstags von Mutter Teresa einen Wunsch aus:: Furcht vor islamischem Extremismus: In Kuala Lumpur blickt die katholische Tageszeitung &bdquo

    Man sollte den 26. August einfach stillschweigend zu einem Tag des Dienens machen, zu einem Tag, an dem man die Obdachlosen auf der Straße nicht übersieht, sondern ihnen ein Stück Brot, eine Tasse Kaffee und einige Minuten für ein Gespräch schenkt, an dem man jenen, die keine Familie und Freunde mehr haben, die Hand hält und das Haar kämmt, an dem man einem Kind, das niemals eines besessen hat, ein Buch schenkt. Das würde Mutter Teresa wohl ein Lächeln entlocken.

    Man sollte den 26. August einfach stillschweigend zu einem Tag des Dienens machen, zu einem Tag, an dem man die Obdachlosen auf der Straße nicht übersieht, sondern ihnen ein Stück Brot, eine Tasse Kaffee und einige Minuten für ein Gespräch schenkt, an dem man jenen, die keine Familie und Freunde mehr haben, die Hand hält und das Haar kämmt, an dem man einem Kind, das niemals eines besessen hat, ein Buch schenkt. Das würde Mutter Teresa wohl ein Lächeln entlocken.

    In der immer gespannteren Lage zeigen islamische Parteien ihre Kompetenz und kritisieren die Autoritäten. Die mit der größten extremistischen Partei verbundene Al-Khidmat Foundation mobilisierte 16 500 Helfer, die Nahrung und Medizin verteilen. Außenminister Qureshi warnte vor einer Ausbreitung des islamischen Extremismus. Pakistan stand immer an vorderster Front im Kampf gegen El-Kaida im Nordwesten des Landes, an der Grenze zu Afghanistan.

    Der Papst, Staatssekretär Bertone und Erzbischof Bagnasco appellieren immer wieder an die jungen Katholiken, sich in der Politik einzusetzen. Die Kirche hat nicht die Absicht, sich daraus zurückzuziehen. Wenn Italien nach dem Kalten Krieg im internationalen Kontext noch eine wichtige Rolle spielt, so ist dies der Präsenz der Päpste zu verdanken. Die kulturelle Bedeutung der katholischen Welt kann ein großer Reichtum sein. Wichtig ist, dass ihre Vertreter Politiker sind, die die Laizität des Staates schützen und die bereit sind, gute Ratschläge annehmen – und keine Protagonisten, die auf die Stimmen der Katholiken spekulieren, aber im Regierungsalltag die Werte, für die sie sich vor der Kamera stark machen, unter den Tisch fallen lassen.

    Die Reportage des irischen Fernsehens wurde von anderen Medien fast gar nicht aufgegriffen. Darf eine katholische Zeitung darauf hinweisen oder versuchen wir nur, die Aufmerksamkeit von den Missbrauchsskandalen der Kirche abzulenken? Die Skandale in der Kirche haben die Aufmerksamkeit der Medien von anderen Missbrauchsskandalen abgelenkt; diesen wurde nicht sorgfältig genug nachgegangen. Kein Wunder, dass viele Katholiken die Medien für voreingenommen halten. Missbrauch in der Kirche muss verfolgt werden, aber auch Missbrauch an anderen Stellen. Wir haben ein Recht zu fragen, warum dies nicht geschieht.