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    Nordkorea droht Amerika mit Vergeltung

    Pjöngjang/Seoul (DT/dpa) Nach den jüngsten UN-Sanktionen hat Nordkorea den USA mit massiver Vergeltung gedroht. „Wir sind bereit, die USA mit weit größeren Maßnahmen zur Rechenschaft zu ziehen für ihre Verbrechen gegen unser Volk und unser Land“, teilte Pjöngjang am Montag in einer Erklärung mit. Die Sanktionen würden Nordkorea niemals dazu bringen, sein Atomprogramm aufzugeben oder darüber zu verhandeln. Der UN-Sicherheitsrat hatte am Samstag die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen das Land verabschiedet. Die von den USA eingebrachte und mit China sowie Russland abgestimmte Resolution sieht Ausfuhrverbote auf Kohle, Eisen, Blei und andere Rohstoffe vor. Damit werden die Exporterlöse Nordkoreas nach US-Angaben um eine Milliarde Dollar und so mindestens um ein Drittel gekürzt. Vorausgegangen war der zweite Test einer nordkoreanischen Interkontinentalrakete binnen eines Monats. Solche Tests hat der UN-Sicherheitsrat verboten. „Wir werden unser Nuklearprogramm zur Selbstverteidigung nicht zur Verhandlung stellen“, hieß es in der Erklärung Nordkoreas. „Wir werden niemals auch nur einen Schritt zurückgehen bei der Stärkung unserer Nuklearmacht.“ Solange die USA an ihrer „feindseligen Strategie“ festhielten, „werden wir keinen Zentimeter von unserem Pfad zur nuklearen Aufrüstung abweichen“, hieß es aus Pjöngjang. „Wenn Feinde glauben, dass Nordkorea durch Sanktionen verunsichert werden kann, handelt es sich um nichts anderes als eine Wahnvorstellung.“

    Pjöngjang/Seoul (DT/dpa) Nach den jüngsten UN-Sanktionen hat Nordkorea den USA mit massiver Vergeltung gedroht. „Wir sind bereit, die USA mit weit größeren Maßnahmen zur Rechenschaft zu ziehen für ihre Verbrechen gegen unser Volk und unser Land“, teilte Pjöngjang am Montag in einer Erklärung mit. Die Sanktionen würden Nordkorea niemals dazu bringen, sein Atomprogramm aufzugeben oder darüber zu verhandeln. Der UN-Sicherheitsrat hatte am Samstag die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen das Land verabschiedet. Die von den USA eingebrachte und mit China sowie Russland abgestimmte Resolution sieht Ausfuhrverbote auf Kohle, Eisen, Blei und andere Rohstoffe vor. Damit werden die Exporterlöse Nordkoreas nach US-Angaben um eine Milliarde Dollar und so mindestens um ein Drittel gekürzt. Vorausgegangen war der zweite Test einer nordkoreanischen Interkontinentalrakete binnen eines Monats. Solche Tests hat der UN-Sicherheitsrat verboten. „Wir werden unser Nuklearprogramm zur Selbstverteidigung nicht zur Verhandlung stellen“, hieß es in der Erklärung Nordkoreas. „Wir werden niemals auch nur einen Schritt zurückgehen bei der Stärkung unserer Nuklearmacht.“ Solange die USA an ihrer „feindseligen Strategie“ festhielten, „werden wir keinen Zentimeter von unserem Pfad zur nuklearen Aufrüstung abweichen“, hieß es aus Pjöngjang. „Wenn Feinde glauben, dass Nordkorea durch Sanktionen verunsichert werden kann, handelt es sich um nichts anderes als eine Wahnvorstellung.“

    Südkorea hofft, seinen Nachbarn mit den Sanktionen wieder zu Gesprächen bewegen zu können. Präsident Moon Jae rief dazu auf, maximalen Druck auf Nordkorea auszuüben. Pjöngjang müsse „auf den richtigen Pfad“ geführt werden, sagte er in einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump am Montag. Das Ziel der Sanktionen müsse jedoch sein, Nordkorea wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. In einer Erklärung des Weißen Hauses hieß es, beide Präsidenten hätten bekräftigt, dass Nordkorea eine ernsthafte und zunehmend wachsende Gefahr für die USA, Südkorea, Japan sowie die meisten Länder in der Welt sei.

    Siehe auch Leitartikel Seite 2.