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    Ein „neues Pfingsten“ hat sich Papst Johannes XXIII. vom Zweiten Vatikanischen Konzil Anfang der sechziger Jahre versprochen. Die große Begeisterung des Anfangs ist im nachkonziliaren Prozess bisweilen einer gewissen Ernüchterung gewichen. Die Auseinandersetzung über das richtige Verständnis der Konzils dauert an. Gerade in den jüngsten innerkirchlichen Debatten spielt die Berufung auf das Konzil wieder eine große Rolle. Ob der „Geist des Konzils“ beschworen oder Dokumente zum theologischen Steinbruch werden, aus dem sich jeder das herausklopft, was ihm gerade passt: Das Konzil ist wieder Thema. Deshalb haben wir uns entschieden, in unserer Pfingstbeilage das Zweite Vatikanum zu thematisieren. Dass man in diesem Rahmen nur einzelne Akzente setzen kann, versteht sich von selbst. Uns ist es aber wichtig, dass die Berufung auf das Konzil nicht zur Floskel verkommt. Die Inhalte müssen vertieft werden. Das bringt Klarheit.

    Ein „neues Pfingsten“ hat sich Papst Johannes XXIII. vom Zweiten Vatikanischen Konzil Anfang der sechziger Jahre versprochen. Die große Begeisterung des Anfangs ist im nachkonziliaren Prozess bisweilen einer gewissen Ernüchterung gewichen. Die Auseinandersetzung über das richtige Verständnis der Konzils dauert an. Gerade in den jüngsten innerkirchlichen Debatten spielt die Berufung auf das Konzil wieder eine große Rolle. Ob der „Geist des Konzils“ beschworen oder Dokumente zum theologischen Steinbruch werden, aus dem sich jeder das herausklopft, was ihm gerade passt: Das Konzil ist wieder Thema. Deshalb haben wir uns entschieden, in unserer Pfingstbeilage das Zweite Vatikanum zu thematisieren. Dass man in diesem Rahmen nur einzelne Akzente setzen kann, versteht sich von selbst. Uns ist es aber wichtig, dass die Berufung auf das Konzil nicht zur Floskel verkommt. Die Inhalte müssen vertieft werden. Das bringt Klarheit.

    Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, wünschen wir eine gute Lektüre und gesegnete Pfingsttage. Ihre Redaktion