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    Militäreinsätze: Gerechter Friede wichtiger Maßstab

    Berlin (DT/KNA) Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) hält das Leitbild vom „gerechten Frieden“ als Maßstab für Militäreinsätze für „nötig und wichtig“. Solche Einsätze müssten aus ethischer und christlicher Verantwortung begründbar sein, sagte er in einem Interview für die April-Ausgabe der Zeitschrift „Kompass“ des katholischen Militärbischofs. Zugleich wandte er sich gegen bloß allgemeine Forderungen nach einem gerechten Frieden. Im Einzel- oder Notfall könne militärische Gewalt notwendig sein. Der Minister verteidigte das internationale Engagement der Bundeswehr. Deutschland müsse schon wegen seiner wirtschaftlichen und politischen Bedeutung Verantwortung übernehmen – „von Wahlbeobachtung bis zu möglicherweise einer Intervention mit UNO-Mandat“.

    Berlin (DT/KNA) Verteidigungsminister Thomas de Maiziere (CDU) hält das Leitbild vom „gerechten Frieden“ als Maßstab für Militäreinsätze für „nötig und wichtig“. Solche Einsätze müssten aus ethischer und christlicher Verantwortung begründbar sein, sagte er in einem Interview für die April-Ausgabe der Zeitschrift „Kompass“ des katholischen Militärbischofs. Zugleich wandte er sich gegen bloß allgemeine Forderungen nach einem gerechten Frieden. Im Einzel- oder Notfall könne militärische Gewalt notwendig sein. Der Minister verteidigte das internationale Engagement der Bundeswehr. Deutschland müsse schon wegen seiner wirtschaftlichen und politischen Bedeutung Verantwortung übernehmen – „von Wahlbeobachtung bis zu möglicherweise einer Intervention mit UNO-Mandat“.