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    Menschenrechte gelten für Alle oder gar nicht

    Augsburg (DT/reh) In vielen Ländern der Erde – Deutschland eingeschlossen – werde das „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, das keinem Menschen von anderen verliehen oder abgesprochen werden kann und Basis und Voraussetzung aller weiteren Rechte ist, immer häufiger nur bestimmten Menschen gewährt“, kritisiert die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Alexandra Linder. So werde Kindern mit Down-Syndrom „teilweise bis kurz vor der Geburt das Recht auf Leben verwehrt“. Andere würden abgetrieben, „weil sie ungewollt, zum falschen Zeitpunkt oder mit dem falschen Geschlecht gezeugt wurden“. Anlässlich des heute begangenen „Internationalen Tags der Menschenrechte“ erinnerte Linder daran, dass laut UN-Angaben „weltweit etwa 45 Millionen Kindern jedes Jahr das elementarste aller Menschenrechte, nämlich das Recht auf Leben, vorenthalten“ werde. Abtreibung sei „die häufigste Todesursache der Welt“. Bedroht würden auch das Recht auf Meinungs- und Gewissensfreiheit. In Frankreich solle Lebensrechtlern jetzt sogar verboten werden, für Alternativen zur Abtreibung im Internet zu werben. Auch in Deutschland werde die Meinungsfreiheit „empfindlich eingeschränkt“. „Menschen, die hier friedlich für das Recht auf Leben von der Zeugung bis zum Tod eintreten, müssen damit rechnen, als ,faschistisch‘ und ,frauenfeindlich‘ verunglimpft und mit Farbbeuteln oder Kondomen beworfen zu werden.“ Wer es unter Berufung auf sein Gewissen ablehne, an Abtreibungen mitzuwirken, müsse mit Nichtanstellung, Mobbing oder gar Entlassung rechnen. Menschenrechte gebe es, so Linder, aber „nur für Alle oder gar nicht. Sie müssen für jeden Menschen gelten, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, gesundheitlichem Zustand oder Aufenthaltsort.“ Jede Einschränkung dieser Rechte führe zu weiteren.

    Augsburg (DT/reh) In vielen Ländern der Erde – Deutschland eingeschlossen – werde das „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, das keinem Menschen von anderen verliehen oder abgesprochen werden kann und Basis und Voraussetzung aller weiteren Rechte ist, immer häufiger nur bestimmten Menschen gewährt“, kritisiert die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Alexandra Linder. So werde Kindern mit Down-Syndrom „teilweise bis kurz vor der Geburt das Recht auf Leben verwehrt“. Andere würden abgetrieben, „weil sie ungewollt, zum falschen Zeitpunkt oder mit dem falschen Geschlecht gezeugt wurden“. Anlässlich des heute begangenen „Internationalen Tags der Menschenrechte“ erinnerte Linder daran, dass laut UN-Angaben „weltweit etwa 45 Millionen Kindern jedes Jahr das elementarste aller Menschenrechte, nämlich das Recht auf Leben, vorenthalten“ werde. Abtreibung sei „die häufigste Todesursache der Welt“. Bedroht würden auch das Recht auf Meinungs- und Gewissensfreiheit. In Frankreich solle Lebensrechtlern jetzt sogar verboten werden, für Alternativen zur Abtreibung im Internet zu werben. Auch in Deutschland werde die Meinungsfreiheit „empfindlich eingeschränkt“. „Menschen, die hier friedlich für das Recht auf Leben von der Zeugung bis zum Tod eintreten, müssen damit rechnen, als ,faschistisch‘ und ,frauenfeindlich‘ verunglimpft und mit Farbbeuteln oder Kondomen beworfen zu werden.“ Wer es unter Berufung auf sein Gewissen ablehne, an Abtreibungen mitzuwirken, müsse mit Nichtanstellung, Mobbing oder gar Entlassung rechnen. Menschenrechte gebe es, so Linder, aber „nur für Alle oder gar nicht. Sie müssen für jeden Menschen gelten, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, gesundheitlichem Zustand oder Aufenthaltsort.“ Jede Einschränkung dieser Rechte führe zu weiteren.