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    Marsch für das Leben in Berlin

    Berlin (DT/BL) Mehrere Bischöfe der römischen-katholischen Kirche sowie der evangelischen Kirchen in Deutschland unterstützen den Marsch für das Leben am 21. September 2013 in Berlin. In ihren Grußworten brachten die Kirchenvertreter zum Ausdruck, wie wichtig der Einsatz für den unbedingten Schutz menschlichen Lebens von Anfang bis Ende gerade in einer Gesellschaft sei, die von Konkurrenz und Profit geprägt sei. Verliere der Mensch die rechtlichen und ethischen Grenzen einer humanen Gesellschaft aus dem Blick, so laufe der „Zauberlehrling“ Mensch Gefahr, „die Kontrolle über sein Tun zunehmend zu verlieren“, schreibt der Berliner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, in seinem Grußwort.

    Berlin (DT/BL) Mehrere Bischöfe der römischen-katholischen Kirche sowie der evangelischen Kirchen in Deutschland unterstützen den Marsch für das Leben am 21. September 2013 in Berlin. In ihren Grußworten brachten die Kirchenvertreter zum Ausdruck, wie wichtig der Einsatz für den unbedingten Schutz menschlichen Lebens von Anfang bis Ende gerade in einer Gesellschaft sei, die von Konkurrenz und Profit geprägt sei. Verliere der Mensch die rechtlichen und ethischen Grenzen einer humanen Gesellschaft aus dem Blick, so laufe der „Zauberlehrling“ Mensch Gefahr, „die Kontrolle über sein Tun zunehmend zu verlieren“, schreibt der Berliner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, in seinem Grußwort.

    Darin wirft der Erzbischof von Berlin die Frage auf: „Gibt es in einer globalisierten Kultur noch Grenzpfeiler, die den Unterschied zwischen Gut und Böse wirksam markieren, oder wird nicht zunehmend alles fließend und bedrohlich beliebig?“ Gefördert werde diese Entwicklung nicht zuletzt, „weil der rettende Blick nach oben, der Blick zu Gott, des ersten und wichtigsten Garanten jedes menschlichen Lebens, verdunkelt wird“, schreibt Kardinal Woelki. Der Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, betonte: „Der Wert des Lebens steht in Konkurrenz zu vielem anderen, das nicht als Wert bezeichnet werden kann. Umso mehr müssen wir als Christen in dieser Zeit unsere Stimme erheben, um den unbedingten Wert des Lebens, gerade des schutzbedürftigen Lebens am Anfang und Ende menschlicher Existenz, zu verteidigen und als unverfügbar einzufordern.“ Der Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke OSB, schreibt in seinem Grußwort: „Es geht um nicht mehr und nicht weniger als den Schutz und den geistlichen Kampf gegen eine Verwässerung unseres Grundgesetzes!“ Den Marsch unterstützen ebenfalls: Erzbischof Jean-Claude Périsset, Apostolischer Nuntius in Deutschland, – Karl-Heinz Wiesemann, Bischof von Speyer – Heiner Koch, Bischof von Dresden-Meissen – Konrad Zdarsa, Bischof von Augsburg – Werner Thissen, Erzbischof von Hamburg – Felix Genn, Bischof von Münster. Auftakt der Veranstaltung ist um 13 Uhr vor dem Bundeskanzleramt, später ist auch ein ökumenischer Gottesdienst geplant.