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    Kritik an Verlegung von Bundeswehr-Gelöbnis

    Berlin (DT/dpa) Der Wehrbeauftragte des Bundestags hat die Verlegung des Feierlichen Gelöbnisses der Bundeswehr vom Reichstag in den Bendlerblock kritisiert. „Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und kein Ministerialheer“, sagte Hellmut Königshaus (FDP) der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitagsausgabe). „Ich hätte es eine schöne Tradition gefunden, wenn das Gelöbnis immer vor dem Reichstag abgehalten würde“, ergänzte der FDP-Politiker. In den vergangenen vier Jahren hatte das Gelöbnis auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag stattgefunden. Auch Abgeordnete von SPD und CDU sind mit der von Bundestagspräsident Lammert (CDU) und Verteidigungsminister de Maiziere (CDU) veranlassten Verlegung nicht einverstanden. „Die Veranstaltung gehört vor das Parlament, es gibt keinen besseren Platz, an dem so symbolträchtige und wirksame Bilder entstehen“, sagte der SPD-Verteidigungspolitiker Arnold. Gerade eine Freiwilligenarmee ohne Wehrpflicht müsse sich Gedanken machen, „wie sie sich ins Licht der Öffentlichkeit rücken kann“.

    Berlin (DT/dpa) Der Wehrbeauftragte des Bundestags hat die Verlegung des Feierlichen Gelöbnisses der Bundeswehr vom Reichstag in den Bendlerblock kritisiert. „Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und kein Ministerialheer“, sagte Hellmut Königshaus (FDP) der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitagsausgabe). „Ich hätte es eine schöne Tradition gefunden, wenn das Gelöbnis immer vor dem Reichstag abgehalten würde“, ergänzte der FDP-Politiker. In den vergangenen vier Jahren hatte das Gelöbnis auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag stattgefunden. Auch Abgeordnete von SPD und CDU sind mit der von Bundestagspräsident Lammert (CDU) und Verteidigungsminister de Maiziere (CDU) veranlassten Verlegung nicht einverstanden. „Die Veranstaltung gehört vor das Parlament, es gibt keinen besseren Platz, an dem so symbolträchtige und wirksame Bilder entstehen“, sagte der SPD-Verteidigungspolitiker Arnold. Gerade eine Freiwilligenarmee ohne Wehrpflicht müsse sich Gedanken machen, „wie sie sich ins Licht der Öffentlichkeit rücken kann“.