• aktualisiert:

    Kritik an Empfehlungen für Familienpolitik

    Berlin (DT/CH) Der Familienbund der Katholiken hat die Empfehlungen der Gesamtevaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen durch das Bundesfamilienministerium kritisiert. „Familien werden in dieser Bewertung vor allem aus der Perspektive des Arbeitsmarktes betrachtet, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht im Fokus. Die Empfehlungen der Wirtschaftsforschungsinstitute gehen deshalb in weiten Teilen an den Wünschen der Familien und den Bedürfnissen der Kinder vorbei. Familienpolitik ist jedoch keine Arbeitsmarktpolitik“, sagte Elisabeth Bußmann, Präsidentin des Familienbundes der Katholiken. Statt möglichst hoher Erwerbsbeteiligung der Eltern müssen vielmehr ein fairer Familienlastenausgleich und die Wahlfreiheit der Lebensentwürfe die zentralen Ziele der Familienpolitik sein. Bußmann bezeichnete insbesondere die Kritik am Ehegattensplitting und der beitragsfreien Mitversicherung als nicht nachvollziehbar.

    Berlin (DT/CH) Der Familienbund der Katholiken hat die Empfehlungen der Gesamtevaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen durch das Bundesfamilienministerium kritisiert. „Familien werden in dieser Bewertung vor allem aus der Perspektive des Arbeitsmarktes betrachtet, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht im Fokus. Die Empfehlungen der Wirtschaftsforschungsinstitute gehen deshalb in weiten Teilen an den Wünschen der Familien und den Bedürfnissen der Kinder vorbei. Familienpolitik ist jedoch keine Arbeitsmarktpolitik“, sagte Elisabeth Bußmann, Präsidentin des Familienbundes der Katholiken. Statt möglichst hoher Erwerbsbeteiligung der Eltern müssen vielmehr ein fairer Familienlastenausgleich und die Wahlfreiheit der Lebensentwürfe die zentralen Ziele der Familienpolitik sein. Bußmann bezeichnete insbesondere die Kritik am Ehegattensplitting und der beitragsfreien Mitversicherung als nicht nachvollziehbar.