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    Kosovo-Wahl durch Drohungen gefährdet

    Belgrad/Prishtina (DT/dpa) Die für kommenden Sonntag geplante erste landesweite Kommunalwahl im Kosovo gerät durch gegenseitige Drohungen von Serben und Kosovo-Albanern in Gefahr. Sollten die Kritikpunkte Belgrads nicht ausgeräumt werden, wollten die Serben die Abstimmung boykottieren, zitierten Medien in Belgrad am Montag den serbischen Spitzenpolitiker Krstimir Pantic. Auf der anderen Seite bekräftigte die Kosovo-Regierung in Pristina ihre Drohung, den serbischen Kosovo-Minister Aleksandar Vulin verhaften zu lassen, wenn er wie geplant am Donnerstag ins Land komme. Die Konfliktparteien werden am Mittwoch in Brüssel versuchen, ihre Meinungsverschiedenheiten mit Hilfe der EU auszuräumen, berichtet die Belgrader Zeitung „Novosti“. Zentrales Problem ist die Forderung der Serben, dass Wählerverzeichnisse und Stimmzettel keine Staatssymbole des Kosovos tragen dürften.

    Belgrad/Prishtina (DT/dpa) Die für kommenden Sonntag geplante erste landesweite Kommunalwahl im Kosovo gerät durch gegenseitige Drohungen von Serben und Kosovo-Albanern in Gefahr. Sollten die Kritikpunkte Belgrads nicht ausgeräumt werden, wollten die Serben die Abstimmung boykottieren, zitierten Medien in Belgrad am Montag den serbischen Spitzenpolitiker Krstimir Pantic. Auf der anderen Seite bekräftigte die Kosovo-Regierung in Pristina ihre Drohung, den serbischen Kosovo-Minister Aleksandar Vulin verhaften zu lassen, wenn er wie geplant am Donnerstag ins Land komme. Die Konfliktparteien werden am Mittwoch in Brüssel versuchen, ihre Meinungsverschiedenheiten mit Hilfe der EU auszuräumen, berichtet die Belgrader Zeitung „Novosti“. Zentrales Problem ist die Forderung der Serben, dass Wählerverzeichnisse und Stimmzettel keine Staatssymbole des Kosovos tragen dürften.