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    Kommentar: Welle der Solidarität

    Auch wenn die Pegelstände vielerorts in Deutschland erfreulicherweise wieder sinken – für einige Städte und Kreise in den Hochwassergebieten gilt leider immer noch die traurige Devise „Land unter“. Viele Menschen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hamburg sind über Nacht obdachlos geworden. Ohne eine feste Bleibe, ohne Auto, ohne Nahrung. Dazu kommen Ängste und Fragen, wie es nun weitergehen soll. Welche Schadenskosten werden die Versicherungen übernehmen? Wie hoch werden die Kosten überhaupt sein? Was ist zerstört, was ist heil geblieben? In dieser Notsituation ist es gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Dass es Menschen gibt, die einem helfen. Mit einem Dach über dem Kopf, einer warmen Mahlzeit. Menschen, welche die realistische Hoffnung vermitteln, dass alles wieder gut wird, aber Zeit braucht.

    Stefan Meetschen. Foto: DT

    Auch wenn die Pegelstände vielerorts in Deutschland erfreulicherweise wieder sinken – für einige Städte und Kreise in den Hochwassergebieten gilt leider immer noch die traurige Devise „Land unter“. Viele Menschen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hamburg sind über Nacht obdachlos geworden. Ohne eine feste Bleibe, ohne Auto, ohne Nahrung. Dazu kommen Ängste und Fragen, wie es nun weitergehen soll. Welche Schadenskosten werden die Versicherungen übernehmen? Wie hoch werden die Kosten überhaupt sein? Was ist zerstört, was ist heil geblieben? In dieser Notsituation ist es gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Dass es Menschen gibt, die einem helfen. Mit einem Dach über dem Kopf, einer warmen Mahlzeit. Menschen, welche die realistische Hoffnung vermitteln, dass alles wieder gut wird, aber Zeit braucht.

    In den großen Fernsehanstalten, bei der „Tagesschau“ und bei „heute“, sieht man seit Tagen die technisch-logistischen Einsatzleistungen des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr und des Deutschen Roten Kreuzes in den Hochwassergebieten. Etwas im Schatten dieser Unterstützung steht dagegen die kirchliche Welle der Hilfe und Solidarität für die Flutopfer. So haben viele Pfarreien die Kollekte zusammengelegt, um den Menschen, die alles verloren haben, zu helfen. Katholische Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel die Malteser, helfen den Betroffenen aber auch ganz praktisch: Sie haben bei der Evakuierung von Altenheimen und Krankenhäusern mitangepackt, Notunterkünfte für Evakuierte eingerichtet, kranke und verunglückte Menschen medizinisch versorgt. Sie setzen sich auch weiterhin für die Mobilität der Betroffenen ein, gerade für diejenigen, die durch Behinderungen zusätzlich gehandicapt sind. Und natürlich leisten sie mit psychologisch geschulten Gesprächspartnern Hilfe auf der mentalen Ebene. Das ist ein großes Zeichen für den Glauben, zumal trotz professioneller Standards viele, viele freiwillige, ehrenamtliche Helfer im Einsatz sind. Auch betend. Ihnen allen gilt: Herzlichen Dank!Vergelts Gott!