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    Kein Grund zum Feiern

    Jede vorgeburtliche Kindstötung ist eine zuviel. Weil das so ist, wird sich auch die Freude über den Rückgang vorgeburtlicher Kindstötungen in Deutschland, den das Statistische Bundesamt jetzt meldet, bei Lebensrechtlern in engen Grenzen halten. Zumal diese wissen, dass die Statistik nicht genau sei kann. Weder erfasst die Statistik Abtreibungen, die deutsche Staatsbürgerinnen im Ausland vornehmen lassen, noch Fetozide, die in deutschen Kliniken nach künstlicher Befruchtung als „Mittel der Wahl“ zur „Reduktion“ von „Mehrlingen“ empfohlen werden. Machtlos erweist sich die Statistik auch gegenüber Gynäkologen, welche durchgeführte vorgeburtliche Kindstötungen unter falschen Ziffern abrechnen und Abtreibungen zum Beispiel als „Ausschabungen“ deklarieren. Auch belegen die nackten Abtreibungszahlen keinesfalls, dass in Deutschland weniger häufig abgetrieben würde. Das kann die Abtreibungsstatistik erst leisten, wenn sie die ihr gemeldeten Fälle auch in Beziehung zu der Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter und der Zahl sogenannter Lebendgeburten setzt. In den Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamtes tauchen beide Größen nie auf. Seit Neuestem fehlen sogar die Angaben über den Familienstand der Mütter zum Zeitpunkt der Abtreibung, die Anhaltspunkte dafür liefern, inwieweit Abtreibung von Männern und Frauen als legitimes Mittel der Familienplanung betrachtet wird.

    Jede vorgeburtliche Kindstötung ist eine zuviel. Weil das so ist, wird sich auch die Freude über den Rückgang vorgeburtlicher Kindstötungen in Deutschland, den das Statistische Bundesamt jetzt meldet, bei Lebensrechtlern in engen Grenzen halten. Zumal diese wissen, dass die Statistik nicht genau sei kann. Weder erfasst die Statistik Abtreibungen, die deutsche Staatsbürgerinnen im Ausland vornehmen lassen, noch Fetozide, die in deutschen Kliniken nach künstlicher Befruchtung als „Mittel der Wahl“ zur „Reduktion“ von „Mehrlingen“ empfohlen werden. Machtlos erweist sich die Statistik auch gegenüber Gynäkologen, welche durchgeführte vorgeburtliche Kindstötungen unter falschen Ziffern abrechnen und Abtreibungen zum Beispiel als „Ausschabungen“ deklarieren. Auch belegen die nackten Abtreibungszahlen keinesfalls, dass in Deutschland weniger häufig abgetrieben würde. Das kann die Abtreibungsstatistik erst leisten, wenn sie die ihr gemeldeten Fälle auch in Beziehung zu der Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter und der Zahl sogenannter Lebendgeburten setzt. In den Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamtes tauchen beide Größen nie auf. Seit Neuestem fehlen sogar die Angaben über den Familienstand der Mütter zum Zeitpunkt der Abtreibung, die Anhaltspunkte dafür liefern, inwieweit Abtreibung von Männern und Frauen als legitimes Mittel der Familienplanung betrachtet wird.

    Ein Staat, der gar nicht genau wissen will, wie viele seiner Bürger im Mutterleib getötet werden und warum, kann sich eine solche Statistik eigentlich sparen. Zumindest sollte er nicht mit Applaus rechnen, nur weil laut Statistik im vergangenen Jahr 126 Schulklassen weniger abgetrieben wurden als 2008. Dass erneut 3 690 Schulklassen abgetrieben wurden, lässt keine Feierlaune aufkommen. (siehe Meldung oben) reh