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    Israel: Schuldirektoren beraten sich

    Jerusalem (DT/KNA) Die Schuldirektoren der christlichen Kirchen in Israel kommen am Samstag in Nazareth zu einer Krisensitzung zusammen. Wie der neue Schulbeauftragte des Lateinischen Patriarchats, Pater Iyad Twal, am Donnerstag im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) betonte, werde man dort über das weitere Vorgehen beraten. Ob es erneut zu einem Streik kommt, scheint offen. An den von Katholiken, Orthodoxen, Anglikanern und Baptisten geführten Schulen werden christliche, muslimische, drusische, aber auch jüdische Kinder und Jugendliche unterrichtet. Bei dem Schulstreik vor einem Jahr hatten die staatlichen Behörden den christlichen Privatschulen vorgeschlagen, sich ins israelische Schulsystem zu integrieren. Diese hatten abgelehnt mit der Begründung, sie könnten dabei ihr Profil verlieren. In einem Beitrag auf seiner Homepage hatte das Lateinische Patriarchat zu Wochenbeginn eine Ungleichbehandlung christlicher und jüdischer Privatschulen beanstandet. Das Unterrichtsministerium bezuschusse die orthodoxen jüdischen Privatschulen vollständig, ohne dass die Einrichtungen ihre Autonomie aufgeben müssten.

    Jerusalem (DT/KNA) Die Schuldirektoren der christlichen Kirchen in Israel kommen am Samstag in Nazareth zu einer Krisensitzung zusammen. Wie der neue Schulbeauftragte des Lateinischen Patriarchats, Pater Iyad Twal, am Donnerstag im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) betonte, werde man dort über das weitere Vorgehen beraten. Ob es erneut zu einem Streik kommt, scheint offen. An den von Katholiken, Orthodoxen, Anglikanern und Baptisten geführten Schulen werden christliche, muslimische, drusische, aber auch jüdische Kinder und Jugendliche unterrichtet. Bei dem Schulstreik vor einem Jahr hatten die staatlichen Behörden den christlichen Privatschulen vorgeschlagen, sich ins israelische Schulsystem zu integrieren. Diese hatten abgelehnt mit der Begründung, sie könnten dabei ihr Profil verlieren. In einem Beitrag auf seiner Homepage hatte das Lateinische Patriarchat zu Wochenbeginn eine Ungleichbehandlung christlicher und jüdischer Privatschulen beanstandet. Das Unterrichtsministerium bezuschusse die orthodoxen jüdischen Privatschulen vollständig, ohne dass die Einrichtungen ihre Autonomie aufgeben müssten.

    kna