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    Hält die „Borchardt“-Harmonie?

    Bilder sind die besten Botschaften. Das wissen auch die Spitzen von Union und FDP. Und so ließ man den sonntäglichen Krisengipfel im Berliner Promi-Restaurant „Borchardt“ ausklingen. Da konnte man sie dann besichtigen: Die Parteichefs Westerwelle und Seehofer und eine gute gelaunte Kanzlerin. Gemeinsam lächelte man die Krise weg. Und wer bei „Borchardt“ nicht selbst Zeuge dieses netten Krisen-Ende-Abends war, der bekam die harmoniesatten Bilder am Montag von Europas größter Boulevard-Zeitung nachgereicht. Damit auch die erreicht seien, die nie bei „Borchardt“ speisen. Wer so gelöst zusammensitzt, der hat keine Krise, so die Botschaft der Bilder.

    Bilder sind die besten Botschaften. Das wissen auch die Spitzen von Union und FDP. Und so ließ man den sonntäglichen Krisengipfel im Berliner Promi-Restaurant „Borchardt“ ausklingen. Da konnte man sie dann besichtigen: Die Parteichefs Westerwelle und Seehofer und eine gute gelaunte Kanzlerin. Gemeinsam lächelte man die Krise weg. Und wer bei „Borchardt“ nicht selbst Zeuge dieses netten Krisen-Ende-Abends war, der bekam die harmoniesatten Bilder am Montag von Europas größter Boulevard-Zeitung nachgereicht. Damit auch die erreicht seien, die nie bei „Borchardt“ speisen. Wer so gelöst zusammensitzt, der hat keine Krise, so die Botschaft der Bilder.

    Schwarz-Gelb beschwört also den Neuanfang. Das ist bitter nötig nach dem verstolperten Start. Positiv soll jetzt geredet werden, verbesserte Kommunikation und verbindliche Sprachregelungen sollen für ein geordneteres Erscheinungsbild sorgen. All das ist richtig, klingt aber dennoch wie aus dem Handbuch für Regierungsanfänger. Dabei geht die Schonzeit gerade zu Ende. In zwei Wochen ist die neue Regierung 100 Tage im Amt. Spätestens dann muss sich zeigen, wie belastbar die neue schwarz-gelbe Harmonie ist. Re