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    Glosse: Weltraum für Aussteiger

    Sie haben von dieser Welt genug? Verständlich, aber kein Grund zur Resignation. Da gibt es noch andere Möglichkeiten. Wie wäre es mit einer Ausbildung zum Astronauten? Im All umherdüsen, neue Planeten entdecken und bereisen – wäre das nichts? Die amerikanische Weltraumbehörde NASA sucht neues Personal. Wer will, kann unter dem Hashtag #BeAnAstronaut seine Bewerbungsunterlagen einreichen (Deadline: 18. Februar). Fit sollte man sein. Gut ausgebildet. Ausreichend Flugstunden als Pilot wären nützlich. Schließlich soll es nach zwei Jahren Training so richtig abgehen: Mars, Orion. Sie wissen schon. Neue Grenzen abstecken. Auch für den Weltraum-Tourismus, der mit den Hufen scharrt. An die Schwerelosigkeit gewöhnt man sich. Sagt der britische Astronaut Tim Peak, der gerade da draußen unterwegs ist. Nur wenn er auf der Internationalen Raumstation (ISS) arbeite, so Peak, und die Sonne aus den Augen verliere, fühle er sich etwas orientierungslos. Das kennt man ja auch von Regentagen auf der Erde. Dass man auf ISS inzwischen Salat anbaut und Blumen züchtet, wussten Sie? Der US-Astronaut Scott Kelly präsentierte dort kürzlich eine orangefarbene Zinnie mit den Worten: „Ja, es gibt andere Lebensformen im All.“ Lustig, diese Astronauten. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un, der jetzt eine Langstreckenrakete in den Weltraum schießen ließ, träumt davon, eigene Astronauten auf Weltraum-Mission gehen zu lassen. Lebensmüde? Nein, visionär! Irgendwo muss es weitergehen, wenn wir diesen Planeten in die Luft sprengen. Stefan Meetschen

    Sie haben von dieser Welt genug? Verständlich, aber kein Grund zur Resignation. Da gibt es noch andere Möglichkeiten. Wie wäre es mit einer Ausbildung zum Astronauten? Im All umherdüsen, neue Planeten entdecken und bereisen – wäre das nichts? Die amerikanische Weltraumbehörde NASA sucht neues Personal. Wer will, kann unter dem Hashtag #BeAnAstronaut seine Bewerbungsunterlagen einreichen (Deadline: 18. Februar). Fit sollte man sein. Gut ausgebildet. Ausreichend Flugstunden als Pilot wären nützlich. Schließlich soll es nach zwei Jahren Training so richtig abgehen: Mars, Orion. Sie wissen schon. Neue Grenzen abstecken. Auch für den Weltraum-Tourismus, der mit den Hufen scharrt. An die Schwerelosigkeit gewöhnt man sich. Sagt der britische Astronaut Tim Peak, der gerade da draußen unterwegs ist. Nur wenn er auf der Internationalen Raumstation (ISS) arbeite, so Peak, und die Sonne aus den Augen verliere, fühle er sich etwas orientierungslos. Das kennt man ja auch von Regentagen auf der Erde. Dass man auf ISS inzwischen Salat anbaut und Blumen züchtet, wussten Sie? Der US-Astronaut Scott Kelly präsentierte dort kürzlich eine orangefarbene Zinnie mit den Worten: „Ja, es gibt andere Lebensformen im All.“ Lustig, diese Astronauten. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un, der jetzt eine Langstreckenrakete in den Weltraum schießen ließ, träumt davon, eigene Astronauten auf Weltraum-Mission gehen zu lassen. Lebensmüde? Nein, visionär! Irgendwo muss es weitergehen, wenn wir diesen Planeten in die Luft sprengen. Stefan Meetschen