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    Glosse: Mehr Bildung, Arbeit und ...

    Warum der Sommer jedes Jahr mitten im Sommer Pause macht, weiß keiner, wahrscheinlich muss er einfach den „Sommerinterviews“ von ARD und ZDF weichen. Dieses Jahr war es besonders spannend: In der ARD sprachen (in alphabetischer Reihenfolge) Rainer Brüderle, Gregor Gysi, Angela Merkel, Horst Seehofer und Peer Steinbrück über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit; im ZDF sprachen Rainer Brüderle, Gregor Gysi, Angela Merkel, Horst Seehofer und Peer Steinbrück über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit. Bei den Grünen war es etwas anders: Sie schickten Katrin Göring-Eckhardt zur ARD, wo sie über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit sprach, und Jürgen Trittin zum ZDF, wo er über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit sprach. Nun ist die Sommerpause vorbei, weil aber Bundestagswahljahr ist, gehen die Diskussionen weiter. RTL setzte ausgesuchte Wähler zuerst mit Peer Steinbrück und eine Woche später mit Angela Merkel an einen Tisch, beide sprachen über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit. In der ARD klärte der „Kandidaten-Check“, wer mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit will – Steinbrück oder Merkel. Und für die hippen Jungwähler kreierte das Erste noch die „trimediale“ Sendung „Überzeugt uns!“ Sechs Politiker mussten beim „Speed-Dating“ beweisen, welche Partei mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit zu bieten hat. Und dann war da noch Heiner Geißler: In der ZDF-Sendung „Die Debatte“ erklärte der 83-Jährige, wie der Generationenkonflikt gelöst werden kann. Mit einer Finanztransaktionssteuer. Andreas Wodok

    Warum der Sommer jedes Jahr mitten im Sommer Pause macht, weiß keiner, wahrscheinlich muss er einfach den „Sommerinterviews“ von ARD und ZDF weichen. Dieses Jahr war es besonders spannend: In der ARD sprachen (in alphabetischer Reihenfolge) Rainer Brüderle, Gregor Gysi, Angela Merkel, Horst Seehofer und Peer Steinbrück über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit; im ZDF sprachen Rainer Brüderle, Gregor Gysi, Angela Merkel, Horst Seehofer und Peer Steinbrück über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit. Bei den Grünen war es etwas anders: Sie schickten Katrin Göring-Eckhardt zur ARD, wo sie über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit sprach, und Jürgen Trittin zum ZDF, wo er über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit sprach. Nun ist die Sommerpause vorbei, weil aber Bundestagswahljahr ist, gehen die Diskussionen weiter. RTL setzte ausgesuchte Wähler zuerst mit Peer Steinbrück und eine Woche später mit Angela Merkel an einen Tisch, beide sprachen über mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit. In der ARD klärte der „Kandidaten-Check“, wer mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit will – Steinbrück oder Merkel. Und für die hippen Jungwähler kreierte das Erste noch die „trimediale“ Sendung „Überzeugt uns!“ Sechs Politiker mussten beim „Speed-Dating“ beweisen, welche Partei mehr Bildung, mehr Arbeit und mehr Gerechtigkeit zu bieten hat. Und dann war da noch Heiner Geißler: In der ZDF-Sendung „Die Debatte“ erklärte der 83-Jährige, wie der Generationenkonflikt gelöst werden kann. Mit einer Finanztransaktionssteuer.