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    Glosse: Martin Schulz, der SPD–Retter

    Ach, wie ist das schön. Der SPD geht es wieder besser. Endlich! Die Zeit des Leidens, der Lähmung und der Lethargie scheint vorbei zu sein, nachdem der frühere Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, als neuer Kanzler, äh, Kanzler-Kandidat feststeht. Überall Euphorie. Überall ein Ruck. Überall der Schuuulllzz-Effekkktt! Super! Jetzt kann es der Mann aus Würselen, äh Brüssel und Straßburg, denen da in Berlin, Moskau und Washington mal so richtig zeigen. Es soll sogar schon 40 (!) neue Mitglieder allein in Schleswig-Holstein geben. Wahnsinn! 40 neue Mitglieder bei der SPD in Schleswig-Holstein. Man stelle sich das vor. Und bei den Beliebtheits-Umfragen liegt Uns Martin schon auf gleicher Höhe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die durch die Flüchtlingskrise an Sympathien bei den Wählern verloren hat. Unglaublich! Ja, der „Deutschland-Trend“ der ARD bescheinigt der SPD sogar einen Zuwachs von satten drei (!) Prozentpunkten. Statt 20 Prozent der Befragten würden nun 23 Prozent ES-PE-DE wählen. Ist das nicht großartig? Mit den Wählerstimmen aller Sozialdemokraten Europas könnte Schulz praktisch alleine regieren. Man stelle sich das vor: endlich gäbe es einen flächendeckenden Respekt vor Andersdenkenden, weil alle religiösen Symbole aus der Öffentlichkeit verbannt worden wären. Das war doch mal sein Schnaps, äh, seine Schnapsidee, oder? Doch wir haben die Botschaft verstanden. Die Politik hat die Religion abgelöst. Die Parteien sind die neuen Religionsgemeinschaften. Die SPD liefert und konsumiert das „Opium für das Volk“ nun selbst. Stefan Meetschen

    Ach, wie ist das schön. Der SPD geht es wieder besser. Endlich! Die Zeit des Leidens, der Lähmung und der Lethargie scheint vorbei zu sein, nachdem der frühere Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, als neuer Kanzler, äh, Kanzler-Kandidat feststeht. Überall Euphorie. Überall ein Ruck. Überall der Schuuulllzz-Effekkktt! Super! Jetzt kann es der Mann aus Würselen, äh Brüssel und Straßburg, denen da in Berlin, Moskau und Washington mal so richtig zeigen. Es soll sogar schon 40 (!) neue Mitglieder allein in Schleswig-Holstein geben. Wahnsinn! 40 neue Mitglieder bei der SPD in Schleswig-Holstein. Man stelle sich das vor. Und bei den Beliebtheits-Umfragen liegt Uns Martin schon auf gleicher Höhe mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die durch die Flüchtlingskrise an Sympathien bei den Wählern verloren hat. Unglaublich! Ja, der „Deutschland-Trend“ der ARD bescheinigt der SPD sogar einen Zuwachs von satten drei (!) Prozentpunkten. Statt 20 Prozent der Befragten würden nun 23 Prozent ES-PE-DE wählen. Ist das nicht großartig? Mit den Wählerstimmen aller Sozialdemokraten Europas könnte Schulz praktisch alleine regieren. Man stelle sich das vor: endlich gäbe es einen flächendeckenden Respekt vor Andersdenkenden, weil alle religiösen Symbole aus der Öffentlichkeit verbannt worden wären. Das war doch mal sein Schnaps, äh, seine Schnapsidee, oder? Doch wir haben die Botschaft verstanden. Die Politik hat die Religion abgelöst. Die Parteien sind die neuen Religionsgemeinschaften. Die SPD liefert und konsumiert das „Opium für das Volk“ nun selbst. Stefan Meetschen