• aktualisiert:

    Glosse: Karneval statt Verbote

    Alaaf, helau, Hei-Jo! Bald wird wieder gefeiert und gelacht, geschunkelt und getrunken. Die tollen Tage stehen vor der Tür: Karneval, die fünfte Jahreszeit. Für die Narren zwischen München und Köln, Mainz und Berlin der Höhepunkt 2014. Bedauerlich nur, dass die Polizei mit ihrer lebensfernen Verbotsmoral den Menschen, die fröhlich sein wollen, weiterhin ihre leibesfeindlichen Einschränkungen auferlegt. Besonders junge Menschen werden während der tollen Tage von der Polizei beim Erwerb und Konsum von Alkohol in einer Weise kontrolliert, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist und auch irgendwie künstlich. Sollen die Kids doch ruhig Komasaufen praktizieren. Dies zu verbieten, versteht niemand mehr. Weder unter der jungen noch unter der älteren Generation. Es kann auch nicht sein, dass man Erwachsenen, die bei Karneval-Partys so 20 bis 30 Bierchen verdrücken und den ein oder anderen Schnaps nachschieben, gleich ein komplettes Fahrverbot erteilt oder rät, weniger zu trinken. Ja, wo leben wir denn? Es gibt genug Narren, die auch im angetrunkenen Zustand durch ein enorm hohes Maß von Verantwortungsbereitschaft gestützt werden. Das ist ein Wert, den man nicht einfach ignorieren darf! Was die Frage nach der Möglichkeit des generellen Verzichts auf Ampeln und Verkehrsregeln betrifft: Hier sollte man angstfrei einen konstruktiven Duktus finden, der hilft, die Bürger von einer lebensfeindlichen Gesetzesethik zu befreien. Zukünftig sollte gelten: freie Fahrt für jeden bei Grün, Gelb und Rot. Nüchtern oder betrunken. Wir wollen 365 Tage Karneval im Jahr. Stefan Meetschen

    Alaaf, helau, Hei-Jo! Bald wird wieder gefeiert und gelacht, geschunkelt und getrunken. Die tollen Tage stehen vor der Tür: Karneval, die fünfte Jahreszeit. Für die Narren zwischen München und Köln, Mainz und Berlin der Höhepunkt 2014. Bedauerlich nur, dass die Polizei mit ihrer lebensfernen Verbotsmoral den Menschen, die fröhlich sein wollen, weiterhin ihre leibesfeindlichen Einschränkungen auferlegt. Besonders junge Menschen werden während der tollen Tage von der Polizei beim Erwerb und Konsum von Alkohol in einer Weise kontrolliert, die einfach nicht mehr zeitgemäß ist und auch irgendwie künstlich. Sollen die Kids doch ruhig Komasaufen praktizieren. Dies zu verbieten, versteht niemand mehr. Weder unter der jungen noch unter der älteren Generation. Es kann auch nicht sein, dass man Erwachsenen, die bei Karneval-Partys so 20 bis 30 Bierchen verdrücken und den ein oder anderen Schnaps nachschieben, gleich ein komplettes Fahrverbot erteilt oder rät, weniger zu trinken. Ja, wo leben wir denn? Es gibt genug Narren, die auch im angetrunkenen Zustand durch ein enorm hohes Maß von Verantwortungsbereitschaft gestützt werden. Das ist ein Wert, den man nicht einfach ignorieren darf! Was die Frage nach der Möglichkeit des generellen Verzichts auf Ampeln und Verkehrsregeln betrifft: Hier sollte man angstfrei einen konstruktiven Duktus finden, der hilft, die Bürger von einer lebensfeindlichen Gesetzesethik zu befreien. Zukünftig sollte gelten: freie Fahrt für jeden bei Grün, Gelb und Rot. Nüchtern oder betrunken. Wir wollen 365 Tage Karneval im Jahr.