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    Glosse: Faktenschreck: Petra Gerster

    Wie lange braucht man, um die christliche Weihnachtsgeschichte als „fromme Legende“ mit „schönen Vorstellungen“ zu diskreditieren? Für die ZDF-Moderatorin Petra Gerster genügten während der Festtage 43 Minuten und 28 Sekunden. In der Sendung „Faktencheck“ klapperte die als Tochter eines Arztes in Worms geborene Journalistin, die offen zugibt, sich einem Schönheitslifting unterzogen zu haben, Punkt für Punkt die Umstände der Geburt Jesu ab. Begleitet von dramatischer Musik und, natürlich, „kritischen Wissenschaftlern“ kam Gerster zu bemerkenswerten Ergebnissen: Maria war keine Jungfrau, sondern eine „junge Frau“. Jesu „leiblicher Vater“ sei unbekannt. Jesus wurde in einem Haus geboren („wie jeder andere Mensch“), nicht in einer Krippe. Dieses Haus sei „wahrscheinlich in Nazareth“ gewesen. „Jesus war zeitlebens Jude.“ Die Drei Heiligen „Könige“ wurden von „frommen Seelen erfunden“. Genauso wie die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. Die „Geschichte“ vom Kindermord gehöre genauso ins Reich der Mythen wie der Stern von Bethlehem. Eine „Marketing-Strategie“ sei das gewesen. Es ist hier nicht der Platz, um all diesen zusammengestauchten Blödsinn zu widerlegen, dafür gibt es tatsächlich Wissenschaftler und Autoren, die Gerster bei ihrer agitatorischen Märchenreise nicht zu Wort kommen ließ. Als zukünftiger Zahler des „Rundfunkbeitrags“ (vgl. Seite 11) fragt man sich allerdings, ob man derartige Produktionen unterstützen muss oder ob es nicht eine Ausstiegsklausel geben sollte, die einen vor der finanziellen Mittäterschaft an derartigem Nonsens schützt. Spätestens seit Gersters Anmoderation zum Präfekten der Glaubenskongregation weiß man, dass diese Frau, was Kirche und Glaube betrifft, ein Faktenschreck ist. Stefan Meetschen

    Wie lange braucht man, um die christliche Weihnachtsgeschichte als „fromme Legende“ mit „schönen Vorstellungen“ zu diskreditieren? Für die ZDF-Moderatorin Petra Gerster genügten während der Festtage 43 Minuten und 28 Sekunden. In der Sendung „Faktencheck“ klapperte die als Tochter eines Arztes in Worms geborene Journalistin, die offen zugibt, sich einem Schönheitslifting unterzogen zu haben, Punkt für Punkt die Umstände der Geburt Jesu ab. Begleitet von dramatischer Musik und, natürlich, „kritischen Wissenschaftlern“ kam Gerster zu bemerkenswerten Ergebnissen: Maria war keine Jungfrau, sondern eine „junge Frau“. Jesu „leiblicher Vater“ sei unbekannt. Jesus wurde in einem Haus geboren („wie jeder andere Mensch“), nicht in einer Krippe. Dieses Haus sei „wahrscheinlich in Nazareth“ gewesen. „Jesus war zeitlebens Jude.“ Die Drei Heiligen „Könige“ wurden von „frommen Seelen erfunden“. Genauso wie die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. Die „Geschichte“ vom Kindermord gehöre genauso ins Reich der Mythen wie der Stern von Bethlehem. Eine „Marketing-Strategie“ sei das gewesen. Es ist hier nicht der Platz, um all diesen zusammengestauchten Blödsinn zu widerlegen, dafür gibt es tatsächlich Wissenschaftler und Autoren, die Gerster bei ihrer agitatorischen Märchenreise nicht zu Wort kommen ließ. Als zukünftiger Zahler des „Rundfunkbeitrags“ (vgl. Seite 11) fragt man sich allerdings, ob man derartige Produktionen unterstützen muss oder ob es nicht eine Ausstiegsklausel geben sollte, die einen vor der finanziellen Mittäterschaft an derartigem Nonsens schützt. Spätestens seit Gersters Anmoderation zum Präfekten der Glaubenskongregation weiß man, dass diese Frau, was Kirche und Glaube betrifft, ein Faktenschreck ist.