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    Familienministerinnen gegen Betreuungsgeld

    Berlin (DT/dpa) Vier frühere Bundesfamilienministerinnen von CDU und SPD warnen in einem Aufruf vor der Einführung des Betreuungsgeldes. „Wir melden uns zu Wort, weil wir besorgt sind“, schreiben Rita Süssmuth (CDU), Ursula Lehr (CDU), Christine Bergmann (SPD) und Renate Schmidt (SPD) in der Zeitung „Die Zeit“. Das Betreuungsgeld sei „strukturell unwirksam, beschämend und diskriminierend für die Frauen, denn es ist nicht mehr als ein monatliches Taschengeld“. Es gebe die Gefahr, dass vor allem Mütter mit niedrigem Bildungsgrad ihre Kinder nach der Einführung des Betreuungsgelds nicht mehr in den Kindertagesstätten anmeldeten.

    Berlin (DT/dpa) Vier frühere Bundesfamilienministerinnen von CDU und SPD warnen in einem Aufruf vor der Einführung des Betreuungsgeldes. „Wir melden uns zu Wort, weil wir besorgt sind“, schreiben Rita Süssmuth (CDU), Ursula Lehr (CDU), Christine Bergmann (SPD) und Renate Schmidt (SPD) in der Zeitung „Die Zeit“. Das Betreuungsgeld sei „strukturell unwirksam, beschämend und diskriminierend für die Frauen, denn es ist nicht mehr als ein monatliches Taschengeld“. Es gebe die Gefahr, dass vor allem Mütter mit niedrigem Bildungsgrad ihre Kinder nach der Einführung des Betreuungsgelds nicht mehr in den Kindertagesstätten anmeldeten.