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    Eskalation ist die größte Gefahr

    Rom (DT/gho/dpa) Der einzige Weg, die Gewalt zu überwinden, sei der Dialog, in den alle Teile der syrischen Gesellschaft mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft einbezogen werden müssten. So heißt es in einer Mitteilung des Vatikan von Donnerstag, nachdem zuvor Papst Franziskus mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammengetroffen war. Wie das vatikanische Presseamt mitteilte, sei es im Gespräch zwischen Papst und König um die Förderung des Friedens und der Stabilität im Nahen Osten sowie um die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israel gegangen. Besondere Aufmerksamkeit hätten Franziskus und sein Gast der „tragischen Lage“ in Syrien gewidmet. Dialog und Verhandlungen seien „die einzige Option, um den Konflikt und die Gewalt zu beenden, die jeden Tag den Verlust von so vielen Menschenleben verursachen, vor allem unter der wehrlosen Bevölkerung“. Der Papst habe seine Wertschätzung für die Bemühungen König Abdullahs um den interreligiösen Dialog zum Ausdruck gebracht sowie für dessen Initiative, für September in Amman eine Konferenz einzuberufen, die sich mit den Herausforderungen befasst, denen sich die Christen im Nahen Osten stellen müssten.

    Rom (DT/gho/dpa) Der einzige Weg, die Gewalt zu überwinden, sei der Dialog, in den alle Teile der syrischen Gesellschaft mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft einbezogen werden müssten. So heißt es in einer Mitteilung des Vatikan von Donnerstag, nachdem zuvor Papst Franziskus mit dem jordanischen König Abdullah II. zusammengetroffen war. Wie das vatikanische Presseamt mitteilte, sei es im Gespräch zwischen Papst und König um die Förderung des Friedens und der Stabilität im Nahen Osten sowie um die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israel gegangen. Besondere Aufmerksamkeit hätten Franziskus und sein Gast der „tragischen Lage“ in Syrien gewidmet. Dialog und Verhandlungen seien „die einzige Option, um den Konflikt und die Gewalt zu beenden, die jeden Tag den Verlust von so vielen Menschenleben verursachen, vor allem unter der wehrlosen Bevölkerung“. Der Papst habe seine Wertschätzung für die Bemühungen König Abdullahs um den interreligiösen Dialog zum Ausdruck gebracht sowie für dessen Initiative, für September in Amman eine Konferenz einzuberufen, die sich mit den Herausforderungen befasst, denen sich die Christen im Nahen Osten stellen müssten.

    Der Patriarch der griechisch-katholischen Melkiten, Gregorios III. Laham, fordert eine friedliche Lösung für Syrien: „Wir sind gegen jeglichen militärischen Eingriff“, sagte er am Freitag im ARD-Morgenmagazin. Für die Christen im Land sei die Gefahr genauso hoch wie für alle anderen Bürger. „Die Eskalation ist für uns alle die größte Gefahr“, warnte Patriarch Gregorios.