• aktualisiert:

    „Ehe für alle“ beeinflusst Wahlverhalten nicht

    Hamburg (DT/KNA) Laut dem neuesten Wahltrend von „Stern“ und RTL haben die Debatten über die „Ehe für alle“ bisher kaum Auswirkungen auf die Wahlabsichten der Bundesbürger. Alle Parteien hätten im Vergleich zur letzten Umfrage vor der überraschend aufgekommenen Diskussion und Bundestagsentscheidung maximal einen Prozentpunkt verloren oder gewonnen. In einer zusätzlichen Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ begrüßten 69 Prozent der Befragten die am vergangenen Freitag im Bundestag beschlossene rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der traditionellen Ehe von Mann und Frau. 82 Prozent der Befragten unterstellten Union und SPD bei ihrem Umgang mit dem Thema vor allem wahltaktische Motive. Auf die Frage, welche Partei sich am stärksten für die „Homo-Ehe“ engagiert habe, nannten 32 Prozent die Grünen, 20 Prozent die SPD, 7 Prozent die Linke, 5 Prozent die CDU und 2 Prozent die FDP, die wie die Grünen und die SPD die Einführung der „Ehe für alle“ zur Bedingung für eine Koalition nach der Bundestagswahl machen wollte. Für den Wahltrend befragte das Forsa-Institut vom 26. bis 30. Juni 2 503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, für die zusätzliche Ehe-Umfrage wurden am 29. und 30. Juni weitere 1 002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt.

    Hamburg (DT/KNA) Laut dem neuesten Wahltrend von „Stern“ und RTL haben die Debatten über die „Ehe für alle“ bisher kaum Auswirkungen auf die Wahlabsichten der Bundesbürger. Alle Parteien hätten im Vergleich zur letzten Umfrage vor der überraschend aufgekommenen Diskussion und Bundestagsentscheidung maximal einen Prozentpunkt verloren oder gewonnen. In einer zusätzlichen Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ begrüßten 69 Prozent der Befragten die am vergangenen Freitag im Bundestag beschlossene rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der traditionellen Ehe von Mann und Frau. 82 Prozent der Befragten unterstellten Union und SPD bei ihrem Umgang mit dem Thema vor allem wahltaktische Motive. Auf die Frage, welche Partei sich am stärksten für die „Homo-Ehe“ engagiert habe, nannten 32 Prozent die Grünen, 20 Prozent die SPD, 7 Prozent die Linke, 5 Prozent die CDU und 2 Prozent die FDP, die wie die Grünen und die SPD die Einführung der „Ehe für alle“ zur Bedingung für eine Koalition nach der Bundestagswahl machen wollte. Für den Wahltrend befragte das Forsa-Institut vom 26. bis 30. Juni 2 503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, für die zusätzliche Ehe-Umfrage wurden am 29. und 30. Juni weitere 1 002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt.