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    EU und Russland: Vertrauen gestärkt

    Chabarowsk/Moskau (DT/dpa) Die Europäische Union sieht eine Rückkehr zu mehr Vertrauen in den Beziehungen zu Russland. Zum Abschluss des EU-Russland-Gipfels im fernöstlichen Chabarowsk sagte der amtierende EU-Ratspräsident, Tschechiens Präsident Vaclav Klaus, am Freitag: „Dieses Treffen hat das gegenseitige Vertrauen gestärkt, was wichtig ist.“ Auch der russische Präsident Dmitri Medwedjew zeigte sich zufrieden mit den zweitägigen Gesprächen. „Es gibt heute keine Zweifel am strategischen Charakter der Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union“, sagte er. Die Beziehungen hatten in der Vergangenheit stark unter dem Gaslieferkonflikt sowie dem Südkaukasuskrieg gelitten. Medwedjew warb bei den Gesprächen an der chinesischen Grenze einmal mehr für eine neue Energiecharta. Er hoffe, dass die Führung der Europäischen Union die russischen Ideen für eine neue Rechtsgrundlage zum Handel mit Öl und Gas weiter erörtere, sagte Medwedjew in einer vom russischen Staatsfernsehen live übertragenen Pressekonferenz. Die Europäische Union forderte Russland und die Ukraine auf, alles zu tun, damit sich eine Blockade von Gaslieferungen wie zu Jahresbeginn nicht wiederholt. Anfang 2009 hatte der Gasstreit zwischen Moskau und Kiew zu einer wochenlangen Totalblockade der wichtigsten Gas-Exportpipeline durch die Ukraine und damit zu Ausfällen in einigen EU-Ländern geführt. „Eine Unterbrechung darf sich nicht wiederholen“, sagte EU-kommissionspräsident José Manuel Barroso zum Abschluss des Treffens. Russland hatte während des Gipfels zudem auf eine baldige Aufnahme in die Welthandelsorganisation WTO gedrungen. Neben der gemeinsamen Energiecharta bleiben nach dem Gipfel auch die russische Militärpräsenz in abtrünnigen georgischen Gebieten sowie die jüngste EU-Annäherung an frühere Sowjetrepubliken weiter umstritten.

    Chabarowsk/Moskau (DT/dpa) Die Europäische Union sieht eine Rückkehr zu mehr Vertrauen in den Beziehungen zu Russland. Zum Abschluss des EU-Russland-Gipfels im fernöstlichen Chabarowsk sagte der amtierende EU-Ratspräsident, Tschechiens Präsident Vaclav Klaus, am Freitag: „Dieses Treffen hat das gegenseitige Vertrauen gestärkt, was wichtig ist.“ Auch der russische Präsident Dmitri Medwedjew zeigte sich zufrieden mit den zweitägigen Gesprächen. „Es gibt heute keine Zweifel am strategischen Charakter der Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union“, sagte er. Die Beziehungen hatten in der Vergangenheit stark unter dem Gaslieferkonflikt sowie dem Südkaukasuskrieg gelitten. Medwedjew warb bei den Gesprächen an der chinesischen Grenze einmal mehr für eine neue Energiecharta. Er hoffe, dass die Führung der Europäischen Union die russischen Ideen für eine neue Rechtsgrundlage zum Handel mit Öl und Gas weiter erörtere, sagte Medwedjew in einer vom russischen Staatsfernsehen live übertragenen Pressekonferenz. Die Europäische Union forderte Russland und die Ukraine auf, alles zu tun, damit sich eine Blockade von Gaslieferungen wie zu Jahresbeginn nicht wiederholt. Anfang 2009 hatte der Gasstreit zwischen Moskau und Kiew zu einer wochenlangen Totalblockade der wichtigsten Gas-Exportpipeline durch die Ukraine und damit zu Ausfällen in einigen EU-Ländern geführt. „Eine Unterbrechung darf sich nicht wiederholen“, sagte EU-kommissionspräsident José Manuel Barroso zum Abschluss des Treffens. Russland hatte während des Gipfels zudem auf eine baldige Aufnahme in die Welthandelsorganisation WTO gedrungen. Neben der gemeinsamen Energiecharta bleiben nach dem Gipfel auch die russische Militärpräsenz in abtrünnigen georgischen Gebieten sowie die jüngste EU-Annäherung an frühere Sowjetrepubliken weiter umstritten.