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    EU-Minister befürworten Ansiedlungsprogramm

    Brüssel (DT/dpa) In der EU soll künftig die Ansiedlung von Flüchtlingen aus Drittstaaten vorangetrieben werden. Bei den zuständigen Ministern stießen Vorschläge der EU-Kommission dazu am Montag auf Zustimmung. „Wir haben in Deutschland eine lange Tradition der umfangreichen humanitären Aufnahme schutzbedürftiger Personen“, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nach dem Treffen mit seinen EU-Kollegen. Bisher nehme Deutschland nicht an Programmen zur Aufnahme teil, man werde dies aber in der nächsten Legislaturperiode mit den Bundesländern besprechen, so der Minister. Der Vorschlag der EU-Kommission, der auf Freiwilligkeit basieren soll, sieht eine engere Zusammenarbeit der EU-Staaten vor, die Flüchtlinge aufnehmen. Zehn Staaten beteiligen sich an jährlichen Neuansiedlungsprogrammen.

    Brüssel (DT/dpa) In der EU soll künftig die Ansiedlung von Flüchtlingen aus Drittstaaten vorangetrieben werden. Bei den zuständigen Ministern stießen Vorschläge der EU-Kommission dazu am Montag auf Zustimmung. „Wir haben in Deutschland eine lange Tradition der umfangreichen humanitären Aufnahme schutzbedürftiger Personen“, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nach dem Treffen mit seinen EU-Kollegen. Bisher nehme Deutschland nicht an Programmen zur Aufnahme teil, man werde dies aber in der nächsten Legislaturperiode mit den Bundesländern besprechen, so der Minister. Der Vorschlag der EU-Kommission, der auf Freiwilligkeit basieren soll, sieht eine engere Zusammenarbeit der EU-Staaten vor, die Flüchtlinge aufnehmen. Zehn Staaten beteiligen sich an jährlichen Neuansiedlungsprogrammen.