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    Der Gastkommentar: Priester brauchen Ermutigung

    Das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Priesterjahr anlässlich des 150. Todestages des „Pfarrers von Ars“ geht seinem Ende entgegen. Aus diesem Anlass findet in Rom in dieser Woche ein internationales Priestertreffen statt. Unter dem Leitwort „Treue in Christus, Treue des Priesters“ ist es eine Einladung, den Dienst des Priesters innerhalb der Kirche und für die Welt zu vertiefen. Gerade in einer Zeit, die gekennzeichnet ist von Rücktritten – nicht nur in der Politik – und von der Unverbindlichkeit und vom Geschmack des Augenblicks, ist es gut, Ermutigung und Stärkung zu erfahren. Ein Priester, dem heute drei oder mehr Pfarreien anvertraut sind, ist unterwegs von einem Ort zum anderen. Zwischen all diesen Aktivitäten hin und her gerissen fühlt er sich manchmal einsam und leer; dabei fehlt nicht selten die Zeit, Kraft und geistige Inspiration zu schöpfen. So brauchen auch Priester Ermutigung und Stärkung. Das Priesterjahr soll dazu beitragen, wie es der Papst in seiner Einladung betont, „das Engagement einer inneren Erneuerung aller Priester für ein noch stärkeres und wirksameres Zeugnis für das Evangelium in der Welt von heute zu fördern“. Zu spüren, mit allen Sorgen und Wünschen von einer Gemeinschaft getragen zu sein, gibt Kraft und neuen Mut.

    Das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Priesterjahr anlässlich des 150. Todestages des „Pfarrers von Ars“ geht seinem Ende entgegen. Aus diesem Anlass findet in Rom in dieser Woche ein internationales Priestertreffen statt. Unter dem Leitwort „Treue in Christus, Treue des Priesters“ ist es eine Einladung, den Dienst des Priesters innerhalb der Kirche und für die Welt zu vertiefen. Gerade in einer Zeit, die gekennzeichnet ist von Rücktritten – nicht nur in der Politik – und von der Unverbindlichkeit und vom Geschmack des Augenblicks, ist es gut, Ermutigung und Stärkung zu erfahren. Ein Priester, dem heute drei oder mehr Pfarreien anvertraut sind, ist unterwegs von einem Ort zum anderen. Zwischen all diesen Aktivitäten hin und her gerissen fühlt er sich manchmal einsam und leer; dabei fehlt nicht selten die Zeit, Kraft und geistige Inspiration zu schöpfen. So brauchen auch Priester Ermutigung und Stärkung. Das Priesterjahr soll dazu beitragen, wie es der Papst in seiner Einladung betont, „das Engagement einer inneren Erneuerung aller Priester für ein noch stärkeres und wirksameres Zeugnis für das Evangelium in der Welt von heute zu fördern“. Zu spüren, mit allen Sorgen und Wünschen von einer Gemeinschaft getragen zu sein, gibt Kraft und neuen Mut.

    Die Heilige Messe und die eucharistische Anbetung sind Mitte und zugleich Wurzeln des priesterlichen Lebens. Daher stehen Eucharistiefeier und Anbetung an allen Tagen des Priestertreffens im Mittelpunkt der Programmgestaltung. Das gemeinsame Beten mit Bischöfen und Priestern aus aller Welt, der Gedankenaustausch in den verschiedenen Foren und das Zusammentreffen mit dem Heiligen Vater sind weitere ermutigende Zeichen in diesen Tagen. Als Pilger komme ich nach Rom, hoffend, am Ende des Pilgerweges letztlich Gott zu erfahren als den, der einen annimmt mit allen Schwächen, mit allem, was ich im Herzen trage: Freud und Leid, Bitten und Hoffnungen, Sehnsüchte und Erwartungen.

    Vielleicht dürfen wir alle erfahren, was unser Papst bei seinem Besuch in Bayern 2006 so wunderbar ausgedrückt hat: „Wer glaubt, ist nie allein“! Mögen viele mitreisende Priester gestärkt von der Kraft dieser Tage mit neuem Schwung nach Hause kommen! Dann wird es leichter gelingen, dem „Glauben Zukunft zu geben“, wie es unser Erzbischof Reinhard Marx so schön formuliert hat.

    Von Monsignore Wolfgang Bouché