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    Cornelia Kaminski: Bella figura für das Leben

    Cornelia Kaminski ist die neue ALfA-Bundesvorsitzende. Von Stefan Rehder

    Cornelia Kaminski. Foto: privat

    Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) hat eine neue Bundesvorsitzende. Auf der diesjährigen Bundesdelegiertenversammlung in Fulda wählten die Delegierten die Oberstudienrätin Cornelia Kaminski an die Spitze der Lebensrechtsorganisation.

    Mit rund 11 000 Mitgliedern, die sich in derzeit 30 Regionalverbänden organisiert haben, zählt die 1977 als überkonfessionelle und überparteiliche Bürgerinitiative gegründete Lebensrechtsorganisation zu den größten und aktivsten in Europa. Sie tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht eines jedes Menschen ein – von der Zeugung bis zu seinem natürlichen Tod.

    Kaminski folgt auf Alexandra Linder, die bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, nachdem sie zwischenzeitlich auch zur Vorsitzenden des Bundesverbands Lebensrecht gewählt worden war. Weil die Delegierten aber nicht auf sie verzichten wollten, wählten sie Linder einstimmig als Beisitzerin in den erweiterten Bundesvorstand.

    Vorstellung von Cornelia Kaminski:

    Kaminski, Jahrgang 1965, gehört der ALfA seit 1996 an. Die verheiratete Mutter von drei Kindern unterrichtet Englisch und Französisch an einem hessischen Gymnasium und ist darüber hinaus für einen Schulbuchverlag tätig.

    In den ehrenamtlich arbeitenden Bundesvorstand wurde die eloquente Katholikin erstmals 2002 gewählt. Seitdem bekleidet sie dort unterschiedliche Ämter, zuletzt das der Stellvertretenden Bundesvorsitzenden. Ihre Expertise als Lehrwerks-Autorin stellte sie bei der Neuauflage der ALfA-Schulmappe unter Beweis, für die sie eigene, von vielen hochgelobte Unterrichtsmaterialien zum Thema Schwangerschaftskonflikt entwickelte.

    Lebensrechtler heben zudem das ausgeprägte Organisationstalent sowie die Schnelligkeit und Präzision hervor, mit der die gebürtige Arnsbergerin ihre Aufgaben zu erledigen pflege.

    Die Themenschwerpunkte der neuen Vorsitzenden

    Zu den Themenschwerpunkten der neuen Vorsitzenden, die als international gut vernetzt gilt und es auch auf dem Hochparkett versteht, „bella figura“ zu machen, gehören neben dem Lebensrechtsklassiker Abtreibung auch Themen, die derzeit noch wenig Beachtung finden, in Zukunft aber an Bedeutung gewinnen dürften. So etwa die zunehmende Bekämpfung der Gewissensfreiheit des medizinischen Personals und das weite Feld der Gentechnik.

    Für ihre dreijährige Amtsperiode hat sich Kaminski – durchaus bezeichnend – vorerst die so wichtige wie unspektakuläre Konsolidierung und weitere Professionalisierung der zuletzt stark expandierenden Arbeit der ALfA auf die Fahnen geschrieben. Hier gebe es eine große Nachfrage engagierter Mitglieder aus den Regionalverbänden, heißt es.

    Bearbeitet von Stefan Rheder

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