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    Caritas ermahnt G-20-Staaten

    Rom (DT/Zenit) Caritas Internationalis begrüßt zwar die Erneuerung der Verpflichtungen seitens der G-20-Staaten bezüglich der entwicklungspolitischen Ziele, warnt aber zugleich davor, dass diese Ankündigungen nicht mehr als Schall und Rauch bleiben könnten. Angesichts der Angst von Millionen von Menschen, in Armut zu versinken, stünden die Politiker vor großen Herausforderungen. Blandine Bouniol, die bei Caritas Internationalis für den Bereich Internationale Kooperation zuständig ist, hat in einem Schreiben, das dem katholischen Nachrichtendienst Zenit vorliegt, dazu aufgerufen, dem ethischen Gesichtspunkt und den gemachten Versprechen in der Wirtschaft mehr Gewicht zu geben.

    Rom (DT/Zenit) Caritas Internationalis begrüßt zwar die Erneuerung der Verpflichtungen seitens der G-20-Staaten bezüglich der entwicklungspolitischen Ziele, warnt aber zugleich davor, dass diese Ankündigungen nicht mehr als Schall und Rauch bleiben könnten. Angesichts der Angst von Millionen von Menschen, in Armut zu versinken, stünden die Politiker vor großen Herausforderungen. Blandine Bouniol, die bei Caritas Internationalis für den Bereich Internationale Kooperation zuständig ist, hat in einem Schreiben, das dem katholischen Nachrichtendienst Zenit vorliegt, dazu aufgerufen, dem ethischen Gesichtspunkt und den gemachten Versprechen in der Wirtschaft mehr Gewicht zu geben.

    Die Caritas fordert eine Reform der Vereinten Nationen, der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds, um eine größere Beteiligung der armen Länder an den Entscheidungsprozessen sicherzustellen. „Es war ermutigend, erste Schritte in Richtung einer Abschaffung des Bankgeheimnisses und der Veröffentlichung von Steueroasen-Angeboten zu sehen“, heißt es in der Erklärung der Caritas. Dem müssten allerdings auch echte Sanktionen folgen. Aus diesem Grund ermahnt die Caritas die Staats- und Regierungschefs der G-20-Staaten, die überhaupt nicht erwähnte Konferenz der Vereinten Nationen zu den Auswirkungen der Krise auf die Entwicklung zu unterstützen, die vom 1. bis zum 4. Juni 2009 stattfinden wird. Des Weiteren fordert die Caritas eine Politik, die es versteht, einen gerechten Handel und die Reduktion der Verschuldung zu ermöglichen sowie Maßnahmen zu verwirklichen, durch die finanzielle Ressourcen innerhalb der Entwicklungsländer mobilisiert werden.