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    Britische Regierung will sich nicht äußern

    Berlin (DT/dpa) Die britische Regierung ist nicht gewillt, Fragen der Bundesregierung über das massive Abhörprogramm „Tempora“ des britischen Geheimdienstes GCHQ zu beantworten. Das geht aus einem Schreiben der britischen Botschaft an das Bundesinnenministerium hervor, das gestern der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Darin heißt es: „Wie Sie ja wissen, nehmen britische Regierungen grundsätzlich nicht öffentlich Stellung zu nachrichtendienstlichen Angelegenheiten.“ London empfiehlt nun der Bundesregierung, als geeigneten Kanal für bilaterale Gespräche „unsere Nachrichtendienste selbst“ anzusprechen. Der Ex-US-Geheimdienstler Edward Snowden hatte enthüllt, dass die Briten mit „Tempora“ bis zu 600 Millionen Telefonverbindungen täglich erfassen könnten.

    Berlin (DT/dpa) Die britische Regierung ist nicht gewillt, Fragen der Bundesregierung über das massive Abhörprogramm „Tempora“ des britischen Geheimdienstes GCHQ zu beantworten. Das geht aus einem Schreiben der britischen Botschaft an das Bundesinnenministerium hervor, das gestern der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Darin heißt es: „Wie Sie ja wissen, nehmen britische Regierungen grundsätzlich nicht öffentlich Stellung zu nachrichtendienstlichen Angelegenheiten.“ London empfiehlt nun der Bundesregierung, als geeigneten Kanal für bilaterale Gespräche „unsere Nachrichtendienste selbst“ anzusprechen. Der Ex-US-Geheimdienstler Edward Snowden hatte enthüllt, dass die Briten mit „Tempora“ bis zu 600 Millionen Telefonverbindungen täglich erfassen könnten.