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    Bischöfe appellieren an Klimagipfel

    Bonn (DT/KNA) Mit eindringlichen Appellen zu mehr Engagement im Kampf gegen den Klimawandel und einer traditionellen Willkommenszeremonie des pazifischen Inselstaats Fidschi ist am Montag in Bonn die Weltklimakonferenz eröffnet worden. Bis zum 17. November wollen mehr als 25 000 Delegierte aus aller Welt über die Umsetzung des vor zwei Jahren vereinbarten Klima-Abkommens von Paris beraten. Ziel ist, die globale Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. „Unser Welt ist in Not“, sagte der Premierminister von Fidschi, Frank Bainimarama, dessen Ozeanien-Republik den Klimagipfel leitet. 2016 sei ein Rekordjahr für die CO2-Emission weltweit gewesen, erinnerte Bainimarama, „wir dürfen jetzt nicht versagen“. Das Klima-Abkommen von Paris dürfe nicht verwässert werden. Dazu seien auch Unternehmen, die Zivilgesellschaft und die Glaubensgemeinschaften gefordert. „Jetzt ist der Moment der Wahrheit gekommen.“

    Bonn (DT/KNA) Mit eindringlichen Appellen zu mehr Engagement im Kampf gegen den Klimawandel und einer traditionellen Willkommenszeremonie des pazifischen Inselstaats Fidschi ist am Montag in Bonn die Weltklimakonferenz eröffnet worden. Bis zum 17. November wollen mehr als 25 000 Delegierte aus aller Welt über die Umsetzung des vor zwei Jahren vereinbarten Klima-Abkommens von Paris beraten. Ziel ist, die globale Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. „Unser Welt ist in Not“, sagte der Premierminister von Fidschi, Frank Bainimarama, dessen Ozeanien-Republik den Klimagipfel leitet. 2016 sei ein Rekordjahr für die CO2-Emission weltweit gewesen, erinnerte Bainimarama, „wir dürfen jetzt nicht versagen“. Das Klima-Abkommen von Paris dürfe nicht verwässert werden. Dazu seien auch Unternehmen, die Zivilgesellschaft und die Glaubensgemeinschaften gefordert. „Jetzt ist der Moment der Wahrheit gekommen.“

    Die katholischen Bischöfe Ozeaniens hoffen derweil auf spürbare Fortschritte, um ihre Heimatinseln im Südpazifik noch zu retten. „Für viele unserer Menschen ist das Meer die sorgsam gehütete Quelle ihrer Ernährung, ihrer Lebensgrundlage und ihres Lebensunterhalts“, betonen sie in einer Botschaft von ihrer Vollversammlung im neuseeländischen Auckland und machen sich für eine „blaue Ökonomie“ stark, die die nachhaltige Zukunft der Inselstaaten sicher soll: „Mit unserem Ziel einer ,Blauen Ökonomie‘ soll an einem Entwicklungsmodell festgehalten werden, das die Nachhaltigkeit respektiert und weit über kurzfristige Profite hinwegschaut.“ Um jedem Missverständnis zuvorzukommen, betonen die Bischöfe aber auch: „Wir sind nicht gegen wirtschaftliche Entwicklung.“

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