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    Ban Ki Moon besucht Gaza

    Ramallah/Jerusalem (DT/dpa) UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel und die Palästinenser am Montag zur Wiederaufnahme ihres Dialogs aufgerufen. „Wir drängen die Palästinenser dazu, Mut zu beweisen, und den Friedensprozess fortzusetzen“, sagte Ban nach einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah in Ramallah. „Wir drängen Israel dazu, dasselbe zu tun.“ Zum Auftakt seines überraschenden zweitägigen Besuchs in Israel und den Palästinensergebieten war Ban zunächst nach Ramallah gekommen. Am Dienstag besucht der UN-Generalsekretär erstmals seit 2012 den Gazastreifen. Ban und Hamdallah sagten, man habe sich auf einen Mechanismus zum Wiederaufbau der zerstörten Küstenenklave geeinigt. Die Aufbauarbeiten sollten von den Vereinten Nationen überwacht und von der Palästinenserbehörde geleitet werden. Auch die im Gazastreifen herrschende Hamas habe ihre Zustimmung gegeben. Auf einer Geberkonferenz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo waren am Sonntag Hilfsgelder in Höhe von 4,3 Milliarden Euro zugesagt worden. Hamdallah sagte, er hoffe auf eine rasche Umsetzung der Versprechungen. In der Vergangenheit seien Zusagen nicht eingehalten worden.

    Ramallah/Jerusalem (DT/dpa) UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel und die Palästinenser am Montag zur Wiederaufnahme ihres Dialogs aufgerufen. „Wir drängen die Palästinenser dazu, Mut zu beweisen, und den Friedensprozess fortzusetzen“, sagte Ban nach einem Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah in Ramallah. „Wir drängen Israel dazu, dasselbe zu tun.“ Zum Auftakt seines überraschenden zweitägigen Besuchs in Israel und den Palästinensergebieten war Ban zunächst nach Ramallah gekommen. Am Dienstag besucht der UN-Generalsekretär erstmals seit 2012 den Gazastreifen. Ban und Hamdallah sagten, man habe sich auf einen Mechanismus zum Wiederaufbau der zerstörten Küstenenklave geeinigt. Die Aufbauarbeiten sollten von den Vereinten Nationen überwacht und von der Palästinenserbehörde geleitet werden. Auch die im Gazastreifen herrschende Hamas habe ihre Zustimmung gegeben. Auf einer Geberkonferenz in der ägyptischen Hauptstadt Kairo waren am Sonntag Hilfsgelder in Höhe von 4,3 Milliarden Euro zugesagt worden. Hamdallah sagte, er hoffe auf eine rasche Umsetzung der Versprechungen. In der Vergangenheit seien Zusagen nicht eingehalten worden.

    Die Beziehungen zwischen Israel und der Palästinenserbehörde stecken seit dem Gaza-Krieg in der Krise. Israel hat mit scharfer Kritik auf die Ankündigung von Abbas reagiert, mit einer UN-Resolution die Umsetzung einer Zwei-Staaten-Lösung voranzutreiben. Die USA waren im April mit Vermittlungsversuchen gescheitert. Auf dem Tempelberg in Jerusalem kam es am Montag zu Konfrontationen zwischen jungen Palästinensern und israelischen Polizisten. Die israelische Polizei teilte mit, mehrere Vermummte seien in die Al-Aksa-Moschee gedrängt worden. Sie hätten Steine und Brandflaschen vorbereitet, um den Besuch von Juden auf dem Tempelberg zu verhindern. Die Polizei hatte dem Likud-Abgeordneten Mosche Feiglin den Besuch der Stätte erlaubt, die Muslimen und Juden heilig ist.