• aktualisiert:

    Auch Orthodoxie gegen zu harte Strafe für Pussys

    Moskau (DT/dpa) Im Fall der wegen Rowdytums angeklagten Moskauer Skandalband Pussy Riot hat nach Kremlchef Wladimir Putin nun auch die russisch-orthodoxe Kirche unerwartet mildere Töne angeschlagen. Die Protestaktion der Musikerinnen in der Moskauer Erlöserkathedrale sei „sehr dumm und verletzend für die Gläubigen“ gewesen, sagte Wsewolod Tschaplin vom russisch-orthodoxen Patriarchat am Freitag der Agentur Itar-Tass. „Aber es ist auch eine Dummheit, darüber unendlich zu sprechen“, sagte Tschaplin. Er begrüßte Putins Worte, der sich gegen eine zu harte Strafe für die Kremlgegnerinnen ausgesprochen hatte. Tschaplin hatte zuvor eine „harte Bestrafung“ gefordert.

    Moskau (DT/dpa) Im Fall der wegen Rowdytums angeklagten Moskauer Skandalband Pussy Riot hat nach Kremlchef Wladimir Putin nun auch die russisch-orthodoxe Kirche unerwartet mildere Töne angeschlagen. Die Protestaktion der Musikerinnen in der Moskauer Erlöserkathedrale sei „sehr dumm und verletzend für die Gläubigen“ gewesen, sagte Wsewolod Tschaplin vom russisch-orthodoxen Patriarchat am Freitag der Agentur Itar-Tass. „Aber es ist auch eine Dummheit, darüber unendlich zu sprechen“, sagte Tschaplin. Er begrüßte Putins Worte, der sich gegen eine zu harte Strafe für die Kremlgegnerinnen ausgesprochen hatte. Tschaplin hatte zuvor eine „harte Bestrafung“ gefordert.